Sexuelle Gesundheit für Migranten in Spaniens Exklave Ceuta: Recht oder Kosten?

Ein Vorschlag, die sexuelle Gesundheit von Migranten in Ceuta (Spanien) öffentlich zu finanzieren, stellt die Frage neu: Ist Sexualität ein Recht oder eine Laune?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ceuta und der Preis eines Rechts: die sens Gesundheit von Migranten

Hat ein Migrant, der gerade in Ceuta angekommen ist, das Recht, dass der Staat ihm ein erfülltes Sensual ermöglicht? Die Frage klingt theoretisch, bis jemand vorschlägt, dafür öffentliches Geld auszugeben. Dann wird sie zu einer Frage von Haushalten, Steuern und Prioritäten.

Ein Recht mit Rechnung

Die Verteidigung des Vorschlags war klar: Sensual ist ein Recht, und Neuankömmlinge haben nicht die Mittel, es unter angemessenen Bedingungen auszuüben. Als Abhilfe wurden bezahlte Freiwillige oder Fachkräfte vorgeschlagen, die diese Lücke schließen sollen. Die Gegenargumente ließen nicht lange auf sich warten: Kurse über psychoaffektive Sensual, Dienste des Roten Kreuzes und vor allem der Hinweis, dass die Rechnung am Ende bei den Steuerzahlern landen würde, die selbst kaum bis zum Monatsende kommen.

Der Kern bleibt so: Sens Gesundheit als Sozialleistung hat Kosten, Nutznießer und einen Verantwortlichen. Und niemand ist sich einig, wer dieser Verantwortliche sein sollte.

Das unbequeme Beispiel aus dem Spanischen Bürgerkrieg

Um den Vorschlag zu widerlegen, wurde eine historische Episode herangezogen, die als Warnung dient. In der 83. Gemischten Brigade der Volksarmee der Republik an der Front von Vinaroz führten sens übertragbare Infektionen zu mehr Krankenhauseinweisungen als direkte Kämpfe. Erwähnt wurde auch ein Gutschein, der im September 1936 in Toledo vom Komitee der Milizen und der Stadtverteidigung ausgestellt wurde und später zur rhetorischen Munition wurde.

Die Ironie dieser Daten erinnert zumindest daran, dass sens Gesundheit keine Laune ist: Fehlen Aufklärung und Prävention, kommt die Gesundheitsrechnung immer.

Und hier endet der Konsens. Wenn Sensual ein Recht ist, bleibt die Frage, wer es bezahlt. Wenn nicht, muss jemand erklären, warum das Problem per Dekret verschwindet. In Ceuta wie an der Front von 1936 ist das einzige sichere, dass die Rechnung nicht derjenige zahlt, der Witze darüber macht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (28 Antworten).

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