Seligsprechung von 80 Märtyrern im Bistum Santander

Am 7. November findet in der Kathedrale von Santander die Seligsprechung von 80 Märtyrern statt, die zwischen 1936 und 1937 ermordet wurden. Kardinal Semeraro leitet die Zeremonie.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die katholische Kirche wird am Samstag, den 7. November, um 11:00 Uhr (spanische Halbinselzeit) 80 Märtyrer des Bistums Santander seligsprechen, die während der religiösen Verfolgung im Spanischen Bürgerkrieg ermordet wurden. Die Zeremonie unter Leitung von Kardinal Marcello Semeraro findet in der Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Santander statt.

Der Termin ist Samstag, **7. November**, um **11:00** Uhr Halbinselzeit (10:00 Uhr auf den Kanaren). An diesem Tag empfängt die Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Santander die Seligsprechung von **80 Märtyrern** aus dem kantabrischen Bistum, die zwischen **1936 und 1937** während der religiösen Verfolgung der dreißiger Jahre getötet wurden. Die Feier wird von Kardinal **Marcello Semeraro**, Präfekt des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, geleitet und kann ab 11:00 Uhr über Radio María mitverfolgt werden.

## Wer sind die 80: 67 Priester, 3 Karmeliter, 3 Seminaristen und 7 Laien

Die Gruppe besteht aus **67 Diözesanpriestern**, **3 Karmeliterordenangehörigen**, **3 Seminaristen** und **7 Laien**. Unter letzteren befinden sich Mitglieder der Katholischen Aktion, ein Richter und ein Lehrer. Laut den Dokumenten des Prozesses blieben alle bis zum Ende ihrem Glauben treu.

An der Spitze der Liste steht der Priester **Francisco González de Córdova**, Pfarrer von Santoña, der im Alter von **48 Jahren** starb. Zusammen mit ihm teilen die anderen 79 Gefährten dieselbe Anerkennung: Die Kirche erklärt sie zu Seligen, weil sie aus Hass gegen den Glauben ermordet wurden.

## Ein Prozess, der 1996 begann und in Rom seinen Abschluss fand

Der diözesane Prozess wurde im **Juli 1996** unter Bischof **José Vilaplana** eröffnet. Diese erste Phase endete im **Juli 2018**, als der damalige Bischof **Manuel Sánchez Monge** das entsprechende Dekret unterzeichnete und das Material nach Rom schickte.

Im **Mai 2020** begann die römische Phase. Der Prozess fand im vergangenen Mai seinen Höhepunkt mit der Genehmigung durch den Heiligen Vater, der anerkannte, dass die 80 „aus Hass gegen den Glauben“ in einem Kontext der „Verfolgung“ ermordet wurden. Mit diesem Schritt ist die Seligsprechung freigegeben; es fehlt nur noch die öffentliche Zeremonie.

## Was ändert sich durch die Seligsprechung

Eine Seligsprechung ist keine Heiligsprechung. Ein Seliger erhält eine öffentliche Verehrung, die auf sein Bistum oder seine Ordensfamilie beschränkt ist, und ihm darf ohne Erlaubnis des Heiligen Stuhls keine Kirche gewidmet werden. Es ist der Schritt vor der Heiligkeit, die ein Wunder erfordert, das seiner Fürsprache zugeschrieben wird.

Für das Bistum Santander bedeutet die Handlung am 7. November die kirchliche Anerkennung eines Ereignisses, das die vatikanischen Dokumente im Rahmen der religiösen Verfolgung der dreißiger Jahre einordnen. Die Zeremonie findet in der Kathedrale statt und nicht auf einem größeren Platz oder in einer Arena, was die Teilnehmerzahl auf die Kapazität des Tempels begrenzt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (9 Antworten).

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