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Schmeckt Mercadonas Fertiggericht wie Restaurantküche?
Diskussion über den Geschmack von Mercadona-Fertiggerichten. Kritiker führen Glutamat, Salz, Fett und Zucker als Gründe an.
Eine Lasagne für 2,65 Euro und vier Minuten Mikrowelle, so die Rechnung eines Teilnehmers. An diesem Maßstab orientiert sich in manchen Haushalten bereits das tägliche Menü. Die zentrale Frage lautet: Warum schmecken Supermarkt-Fertiggerichte eher nach Hausmannskost als nach herkömmlichen Konserven?
Es gibt keine eindeutige Antwort, und keine Seite geht dabei ungeschoren davon. Die erste Erklärung fassen skeptische Käufer in einer Formel zusammen: Salz, Fett und Zucker seien der Trick der Lebensmittelindustrie. Die zweite nennt chemische Begriffe – Geschmacksverstärker, Glutamat, Aromen – während die dritte nicht auf Zusatzstoffe, sondern auf kommerzielles Engineering verweist: Die Rezepte sind kalibriert, um möglichst vielen Gaumen zu gefallen.
Warum schmeckt Mercadonas Fertiggericht wie im Restaurant?
Weil der Geschmack dem Zufall überlassen wird. Glutamat und Geschmacksverstärker tauchen in mehreren Erklärungen auf, verbunden mit dem klassischen Vorwurf: Damit schmecke alles nach irgendetwas. Manche formulieren es unverblümt und behaupten, dass mit der richtigen Kombination jedes Gericht nach allem Möglichen schmecken kann.
Die Gegenargumente werden ebenfalls gehört. Rezepte und Geschmäcker sind auf eine Mehrheit abgestimmt, die nicht täglich kocht und keinen Unterschied zwischen einer Reduktion und einem Tütensuppenfond macht. Diese Anpassung sorgt dafür, dass das Produkt fesselt: Es zielt nicht auf Gourmets, sondern auf den Durchschnittskunden. Und damit sagt es etwas Unbequemes aus: Es schmeckt, weil es eben jener Durchschnitt ist.
Kalibrierter Gaumen: Von 4 Essern auf 1.000 Portionen
Hier kommt das am wenigsten chemische, aber solideste Argument ins Spiel. Etwas für vier Personen Gekochtes schmeckt anders als etwas für tausend Personen, egal wie gut es zubereitet wird. Das ist die Lektion jeder Industrieküche und erklärt, warum der Vergleich mit dem Restaurant bei genauerem Nachdenken hinfällig wird.
Kritiker behaupten, die Kette habe in den letzten zehn Jahren den entgegengesetzten Weg eingeschlagen: Qualität runter, Preise hoch. Ein Kunde, dessen Filiale nur zwei Minuten entfernt liegt, gesteht, dass er sie nur noch für Vergessenes nutzt. Andere gehen weiterhin hin, weil Service und Ambiente angenehm sind, nicht wegen des Inhalts der Einkaufstüte.
Wie viel Marketing steckt hinter dem Lob?
Wenn ein Supermarkt Begeisterung weckt, argwöhnen manche. Einige Kommentare sehen organisierte Propaganda hinter der Verteidigung des Produkts und schreiben die Euphorie sogar einer Kommunikationsabteilung zu. Dagegen steht eine bodenständigere Sichtweise: Das Unternehmen zahlt sein Personal gut und arbeitet mit zuverlässigen Herstellern für seine Eigenmarken, was allein schon ein Grund zum Kauf sei.
Außerhalb des Supermarkts wird der Blick härter. Nach dieser Lesart braten die meisten Restaurants mit wiederverwendetem Pflanzenöl, Olivenöl ist zur Ausnahme geworden, sodass die Distanz zwischen Essen gehen und einer Schale Aufwärmen geringer ist, als man zugeben möchte.
Cheesecake: 17% Kohlenhydrate statt rund 30
Ein Produkt, das selbst Skeptiker verwirrt, ist das Dessert. Der Cheesecake erhält den häufigsten Applaus: purer Käse, eine spürbare Dichte am Gaumen und eine deutlich größere Portion als bei der Konkurrenz. Laut einem Kunden verrät das Etikett den Trick: Es deklariert 17% Kohlenhydrate, während andere Marken bei etwa dreißig liegen. Weniger Mehl, weniger Zucker.
Dies ist ein Zusammensetzungsdatum, kein Geschmackstest. Aber es passt zur Erklärung von Zucker als großem Gleichmacher des Geschmacks und zum Verdacht, dass das Wunder nicht im Rezept, sondern im Prozentsatz liegt. Die Lasagne erhält ein ähnliches Urteil, mit einem häuslichen Nuance: Viele verfeinern sie in der Pfanne mit Olivenöl, gut gedünsteten Zwiebeln und minimaler Kochzeit.
Obst schlecht bei allen Ketten laut Teilnehmer
Es lohnt sich, den Fokus vom Logo zu lösen. Das Obst in den großen Handelsketten sei, so ein Teilnehmer, exakt dasselbe: gekauft bei denselben Großhändlern mit identischem Ergebnis. Die Kritik an einem spezifischen Supermarkt greift zu kurz, wenn das Problem drei Stufen früher beginnt.
Vergleiche mit der Konkurrenz werden jedoch produktweise angestellt. Eis am Stiel fallen durch; verpackte Baguettes bestehen; Tomatensoße aus dem Tetra-Pak besteht mit guter Note. Selbst Katzenfutter für Harnprobleme erscheint laut einem anderen Teilnehmer auf der Liste sinnvoller Einkäufe, aufgrund von Preis und einer Premium-Marken entsprechenden Zusammensetzung.
Ein Fakt schließt den Kreis und hat nichts mit Zusatzstoffen zu tun. Eine industrielle Lasagne kostet 2,65 Euro und ist in vier Mikrowellenminuten fertig, so ein Teilnehmer, während die Zubereitung zu Hause zum Sonntagsluxus geworden ist. Wenn die Zutatenpreise steigen und das Gehalt stagniert, wird die Metallschale nicht mehr zur Zugeständnis, sondern zur rationalen Option. Der Geschmack, mit oder ohne Glutamat, ist nebensächlich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Die Fertiggerichte von El Corte Inglés übertreffen Mercadona deutlich in Qualität, doch die hohen Preise machen den Kauf nur für bestimmte Produkte sinnvoll.
Drei Angebote für eine 12 m² große Küche liegen bei 13.700 bis 16.200 Euro ohne Bodenbeläge und Fliesen. Nutzer vergleichen dies mit einer Renovierung von 2019 zum halben Preis.