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Sánchez und das Klima: eine Wahl, die niemand wollte
Ein Forum schreibt Spaniens Ministerpräsident Sánchez die Wahl zwischen sich selbst oder dem Klimawandel zu. Briefwahl, überflutetes Bilbao und Wohnraum kommen in den Wahlkampf.
Sánchez stellt die Wahl zwischen ihm oder dem Klimawandel
Ein angeblicher Wahlbetrug, Überflutungen in Bilbao und ein Satz, der dem Ministerpräsidenten zugeschrieben wird. Die Debatte beginnt mit einem Zitat, das Pedro Sánchez zugeschrieben wird —„jetzt müsst ihr euch zwischen mir oder dem Klimawandel entscheiden“— und das niemand aus seinem offiziellen Umfeld mit der Deutlichkeit dementiert hat, die der Fall verlangen würde. Die unmittelbare Reaktion ist Spott: Der Klimawandel, dieses Allzweck-Joker, dient jetzt also auch dazu, um Stimmen zu bitten.
Was Pedro Sánchez zugeschrieben wird und warum darüber gestritten wird
Der Satz wirkt wie eine Kampfansage: Entweder die Wähler unterstützen den Ministerpräsidenten, oder der Planet geht kaputt. Manche lesen darin eine versteckte Drohung, andere wischen es mit Ironie beiseite: Wenn sich das Klima mit Sánchez in La Moncloa (Amtssitz des Regierungschefs) nicht verändert hat, trägt das Argument schlecht. Die Diskussion driftet schnell Richtung Wohnungsbau ab: Es wird behauptet, eine Regierung der Rechten würde weniger Wohnungen bauen, Renten kürzen und Klimakatastrophen vervielfachen. Nichts davon wird von einer einzigen Zahl begleitet.
Die Briefwahl und der Schatten des Wahlbetrugs
Die zweite Front ist die Briefwahl. Der Aufruf von Santiago Abascal (Vox), persönlich zur Wahl zu gehen, macht die Runde, weil seiner Ansicht nach das Postsystem von der PSOE manipuliert sei. Der Vorwurf stützt sich auf die Bilanz der Regierung: der Stimmenkauf bei der Wahl zum PSOE-Generalsekretär, das Bündnis mit Podemos, die Koffer von Delcy Rodríguez, ELbichito. Keiner dieser Vorfälle hat zu einer rechtskräftigen Verurteilung geführt, doch der Verdacht kursiert unter dem Etikett „Ich vertraue dem nicht“.
Bilbao steht unter Wasser und das Klima kommt in den Wahlkampf
Die Anekdote, die alles durcheinanderbringt: Vor ein paar Tagen wurde Bilbao überflutet. Die Tatsache dient als Munition gegen den Ministerpräsidenten, ohne dass jemand den kausalen Zusammenhang zwischen einer Flut und einem Slogan erklärt. Den Klimawandel, den manche als „trügerisches Trugbild“ abtun, taufen andere in „chromatischen Wandel“ um, um über das Thema zu lachen. So ist die spanische Politik: Das Klima wechselt die Farbe, je nachdem, wer es beschwört.
Eine Frage bleibt unbeantwortet: Wenn das Klima die Alternative zur Stimme ist, was passiert dann, wenn sich das Klima nicht verändert?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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