Russland fordert von Spanien Beweise für Ceuta-Vorwurf

Sacharowa: Ohne Fakten halte der Vorwurf russischer Einmischung in Ceuta nicht stand. Moskau verlangt von Sánchez Beweise.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Moskau fordert von Sánchez Beweise für die russische Einmischung in Ceuta

Das russische Außenministerium forderte Spanien am Dienstag auf, Belege für seine angebliche Beteiligung an einer Desinformationskampagne im Zusammenhang mit der Migrationskrise in Ceuta vorzulegen. Bei ihrem Presseauftritt war die Sprecherin Maria Sacharowa unmissverständlich: «Wenn es Anschuldigungen gibt, muss es konkrete Fakten geben, die anschließend überprüft werden müssen». Die Diplomatin betonte, dass eine Anschuldigung dieses Ausmaßes ohne belegte Materialien nicht ernst genommen werden könne.

Die Forderung Moskaus kam, nachdem die Regierung von Pedro Sánchez Russland eine Desinformationsoperation zur Verschärfung des Migrationskollapses in der autonomen Stadt zugeschrieben hatte. Bislang hat keine offizielle Stelle Beweise vorgelegt, die diese Anschuldigung stützen. Die russische Reaktion macht die Kommunikationsstrategie der Regierung zu einem riskanten Unterfangen: Entweder beweist sie, was sie sagt, oder sie muss hinnehmen, dass ihre Anschuldigung reine Rhetorik war.

Der Vorfall hinterlässt einen bekannten Nachgeschmack: schwere Vorwürfe, null Beweise und eine zunehmend komplizierte internationale Lage. Der Ball liegt erneut bei La Moncloa (dem Amtssitz des spanischen Ministerpräsidenten). Zur Debatte steht nicht mehr die Glaubwürdigkeit der Anschuldigung, sondern die der Regierung selbst.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).

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