Russisches Ideologie-Chaos (Juan Carlos Girauta in El Debate)

Juan Carlos Girautas "russisches Chaos" vermischt autoritäre, totalitäre und Völkermord-Erbschaften. Eine Analyse seiner Ursprünge und Folgen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Russlands Außen- und Innenpolitik, so **Juan Carlos Girauta**, speist sich aus einem komplexen und widersprüchlichen ideologischen Cocktail, der verschiedene autoritäre historische Erbschaften vermischt. Dieser oft verwirrende Synkretismus treibt die ständige Einmischung in fremde Angelegenheiten an.

## Der autoritäre Synkretismus Russlands

Russlands Außen- und Innenpolitik, so **Juan Carlos Girauta**, speist sich aus einem komplexen und widersprüchlichen ideologischen Cocktail, der verschiedene autoritäre historische Erbschaften vermischt. Dieser oft verwirrende Synkretismus treibt die ständige Einmischung in fremde Angelegenheiten an. Die Duma-Wahlen in **Russland** dauerten drei Tage – ein Beispiel für die eigentümliche Art, wie das Land seine internen Prozesse handhabt, bis hin zu einer scheinbaren selbst auferlegten Einmischung. Die russische Intrusivität ist so groß, dass man sich laut **Girauta** selbst einmischt, wenn keine anderen Wahlfronten offen sind, mit Ergebnissen, die an unzuverlässige Umfragen erinnern und trotz fragwürdiger Glaubwürdigkeit in den Medien als Fakten präsentiert werden.

## Das Erbe der Autokraten

Autokratische Führer wie **Pilingui**, **Sánchez** oder **Lula** teilen einen grundlegenden Vorteil: die Gewissheit, dass ihre ihresgleichen von sich aus unredlich handeln, ohne äußere Anstöße. Diese Selbstgefälligkeit bei Wahlbetrug und Informationsmanipulation erlaubt es ihnen, sich auf ihre Agenden zu konzentrieren. **Russland** zeichnet sich jedoch durch ein besonders dichtes und widersprüchliches ideologisches Erbe aus. Es vereint autoritäre, totalitäre, völkermörderische, antisemitische und imperialistische Elemente und schafft ein "Durcheinander", das ständiges und expansives Handeln antreibt, ähnlich einer unaufhörlichen Bewegung. Diese Dynamik reicht zurück zu **Pilingui** Zeit in **Sankt Petersburg**, nach seinem KGB-Intermezzo, als er begann, diese verletzte und verbitterte nationalistische Identität zu schmieden.

## Ein Collage der Ressentiments

Die politische und soziale Ästhetik, die sich in **Russland** seit den **1990er** Jahren entwickelt hat – geprägt von einer schweren Wirtschaftskrise und der Privatisierung staatlicher Unternehmen –, ist ein direkter Ausdruck dieses Strebens nach Macht durch die Amalgamierung von Ideologien. Eine verwirrende Mischung von Symbolen wie Hammer und Sichel neben dem Hakenkreuz ist zu beobachten, ein Zeugnis tiefer historischer Verwirrung und Nostalgie nach vergangener Größe. Der **Holocaust** industrialisierte die russischen Pogrome des 19. Jahrhunderts, und Dokumente wie die "Protokolle der Weisen von Zion", die die Nfeindlichkeitnfeindlichkeitnfeindlichkeitnfeindlichkeit im nationalsozialistischen **Deutschland** befeuerten und heute in **Gaza** nachklingen, wurden vom Geheimdienst des Zaren **Nikolaus II.** gefertigt. Diese Collage wird ergänzt durch orthodoxe religiöse Ikonografie und die Verherrlichung des Imperiums – ein Fundament aus Ressentiments und Verschwörungstheorien, dessen wichtigster Ideologe **Aleksandr Dugin** ist.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver