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Russische Verluste: 40.000 im Monat im Nebel der Propaganda
Die Zahl von 40.000 russischen Verlusten pro Monat spaltet die Analysten: Jede Seite benutzt ihre eigenen Zahlen. Ohne verlässliche Quellen regiert die Propaganda.
40.000 russische Verluste pro Monat: Die Zahl, die niemand belegen kann
Der Ukraine-Krieg hat eine Front, die auf keiner Karte auftaucht: die der Zahlen. Die 40.000 russischen Soldaten, die monatlich fallen, sind zur Referenz geworden. Doch kratzt man nur an der Oberfläche, zerfällt die Zahl: Jede Analyse zieht den Taschenrechner heraus, der ihr passt.
Jeder benutzt den Taschenrechner, der ihm passt
Manche behaupten, die russischen Verluste überträfen die ukrainischen bei weitem – an allen Fronten und seit Kriegsbeginn. Am anderen Ende steht ein Verhältnis von zehn Ukrainern pro Russen, was bei 40.000 monatlichen Verlusten 400.000 ukrainische Opfer ergäbe – eine Zahl, die kaum zu halten ist. Dazwischen gerät die Rechnung völlig aus den Fugen: 30.000 Ukrainer gegen 2.000 Russen.
Die einzige Übereinstimmung zwischen den Versionen ist das Misstrauen. Beide Militärführungen täuschen bei den Statistiken, so das Argument; die offiziellen Zahlen seien Propaganda. Kurioserweise fasst der Verweis auf Alfonso Guerra in diesem Fall – „es sind 40 oder 1.000 pro Monat“ – die Willkür der Zahl besser zusammen als jede Analyse.
Der Zweifel als einzige Gewissheit
Zu den gegenseitigen Anschuldigungen gehören Medien wie VisualPolitik und die NATO-Daten, die je nach Lager von der einen oder anderen Seite verworfen werden. Niemand liefert einen überprüfbaren Beweis; am Ende bleiben sich widersprechende Erzählungen.
Bei so vielen kreuz und quer kursierenden Zahlen: Wie hoch ist die tatsächliche Zahl der russischen Verluste? Die Frage bleibt offen, und an dieser Front ist die einzige Wahrheit, die alle akzeptieren, dass man niemandem glauben kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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