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Roter Punkt bei Spaniens Finsternis war eine Protuberanz
Der rote Punkt, der bei der Sonnenfinsternis in Spanien gesichtet wurde, war eine Protuberanz. Wer sie ohne Brille betrachtet, riskiert Augenschäden. Sicherheitshinweise.
Finsternis: Der rote Punkt, den viele gesehen zu haben glauben, ist kein Alien
Sie nahmen mitten in der Totalität die Brille ab, um besser zu sehen. Was sie sahen, war ein Ring rötlicher Punkte um den Mond und ein leuchtender Punkt auf der linken Seite. Mehrere Beobachter machten dasselbe und beschrieben dasselbe. Für einen Moment den Blick riskiert, bei anderen die Angst vor Erblindung.
Was dieses rote Licht war
Es war kein Alien und kein Defekt des Auges. Protuberanzen sind Plasmaausbrüche, die vom Magnetfeld der Sonne eingefangen werden und während der Totalität als rötliche Bögen oder Knoten am Rand der Mondscheibe sichtbar sind. In den ersten Sekunden der Dunkelheit fallen sie am stärksten auf. Der rote Diamant ist in Wirklichkeit ein längst bekanntes Phänomen.
Der Preis des ungeschützten Hinschauens
Während der Totalität darf man – und sollte sogar – die Schutzbrille abnehmen, um die Sonnenkorona zu bewundern. Die Gefahr beginnt, sobald der Rand der Sonne wieder auftaucht: Dann erhält die Netzhaut eine Strahlendosis, die zunächst nicht wehtut, sich aber Tage später als verschwommenes Sehen oder Ausfälle bemerkbar macht. Einer der Zeugen gab zu, dass etwas gebrannt habe; zum Arzt ging er nicht, aber ein Schaden, falls vorhanden, wird sich später zeigen.
Auch wenn niemand ernsthaft verletzt wurde, zeigt die Anekdote gut die Ökonomie des falsch eingeschätzten Risikos: Was in der Totalität gratis zu sehen ist, kann in der Netzhaut teuer bezahlt werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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