Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Rosenkranz und Evangelium am 18. Oktober: Kaiser, Gott und die Münze
Evangelium am 18. Oktober: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Lesungen aus Jesaja und Thessalonicher sowie Rosenkranz um 22.00 Uhr.
Der Denar des Kaisers und der Rosenkranz um 22.00 Uhr
Sonntag, 18. Oktober. Das Matthäus-Evangelium stellt eine Falle mit Verfallsdatum: Die Pharisäer und Herodianer fragen Jesus, ob es erlaubt ist, dem Kaiser die Steuer zu zahlen. Die Antwort —"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist"— wird so oft zitiert, dass kaum noch jemand zuhört. Die Gebetsgemeinschaft, die die Lesung begleitet, hält den Takt: Heiliger Rosenkranz um 22.00 Uhr, aus Lourdes und auf Spanisch, mit Litaneien, Salve und gesungenem Gegrüßet seist du, Maria.
Das Material des Tages bleibt nicht beim Evangelium. Es bringt die erste Lesung aus Jesaja (45, 1.4-6), in der Gott Kyrus —einen persischen König, der ihn nicht kannte— beruft, Völker zu unterwerfen, und den Psalm 95 mit jenem Anfang, der dem Tag den Titel gibt: "Verkündet die Herrlichkeit und Macht des Herrn". Die zweite Lesung aus dem ersten Brief an die Thessalonicher betont den Glauben, der "in der Kraft des Heiligen Geistes und mit voller Überzeugung" besteht.
Was gebetet wird und wie lange es dauert
Der Vorschlag ist konkret: 25 bis 30 Minuten auf die Minute genau, keine Minute mehr. Gebetet wird aus Lourdes, auf Spanisch, mit den Litaneien als optionalem Zusatz —"sie sind nicht verpflichtend, aber sie erfreuen unsere Himmelsmutter"— und dem gesungenen Gegrüßet seist du, Maria als Abschluss. Das Format enthält erklärende Hinweise für alle, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
Die Liste der Versprechen, die die Einladung begleitet, ist lang und stammt aus einem anderen Jahrhundert: Schutz, besondere Gnaden, Tugend, gute Werke, Befreiung aus dem Fegefeuer, Fürsprache des gesamten himmlischen Hofs in der Todesstunde. Sie werden den Marienerscheinungen zugeschrieben und funktionieren als Werbeverpackung einer Praxis, die in ihrer häuslichen Version deutlich bescheidener ist: eine ruhige Stunde vor dem Schlaf.
Der Kommentar der Dominikaner: Kyrus und die Geschichte
Der biblische Kommentar von Fray Miguel de Burgos Núñez (O.P.) liefert den Schlüssel, der in der schnellen Predigt meist fehlt. Deuterojesaja, der Prophet des Exils, deutet den Aufstieg Kyrus' des Großen (um 540 v. Chr.) nicht als geopolitischen Zufall, sondern als Werkzeug: Gott wendet sich von der menschlichen Geschichte nicht ab, auch wenn ihre Protagonisten ihn nicht kennen. Die Jesaja-Lesung, so heißt es, müsse "mit einer religiösen Sicht der Weltgeschichte" betrachtet werden.
Das ist der Kern des Sonntags. Derselbe Gott, der einen heidnischen Kaiser salbt, um Israel zu befreien, verlangt später, zwischen Münze und Mensch zu unterscheiden. Die Spannung wird nicht aufgelöst: Sie wird verwaltet.
Die Münze, die weiter im Umlauf ist
Der Denar des Evangeliums trug das Bildnis des Kaisers und die Inschrift, die ihn vergöttlichte. Es zu zeigen war bereits eine Antwort. Jesus weicht der Frage nicht aus: Er formuliert sie neu. Und dort steht der Stau bis heute, zwanzig Jahrhunderte später, jedes Mal, wenn jemand versucht, die Steuerpflicht mit chirurgischer Präzision vom Gewissen zu trennen.
Die Rosenkranz-Einladung mit ihren Versprechen und festen Zeiten vermischt Alltägliches und Heiliges, ohne um Erlaubnis zu bitten. Um 22.00 Uhr kann der Kaiser warten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).
Das Evangelium am Samstag, den 10. Oktober: Lukas 11, 27-28 und die Versprechen des Rosenkranzes, mit einem von Lourdes aus auf Spanisch einberufenen Gebet.
Die Frage Jesu im Sturm ist noch immer aktuell: Warum haben wir Angst, wenn Er bei uns ist? Das Evangelium dieses Dienstags erinnert ungeschminkt daran.
Zwei Drittel der männlichen Professoren stellen die Wahrheit über ihre politischen Werte; bei den Professorinnen sind es 43%. Die Umfrage, die die Psychologie spaltet.
Selbst mit Freikarten bleiben die Ränge leer. Zwischen Leistung und Sensationsgier sucht der Frauenfußball nach einem Publikum. Putellas glänzt vor leeren Tribünen.
Der tägliche Rosenkranz um 22 Uhr aus Lourdes hält eine jahrhundertealte Tradition lebendig. Marienverheißungen, Barmherzigkeitskranz um 15 Uhr und Gebet für zwei Päpste.