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Richter prüft 10.842 Nachrichten zwischen Leire Díez und Sánchez' Ex-Kabinettschef
Richter Pedraz untersucht 10.842 Nachrichten zwischen Leire Díez und Juanma Serrano, dem ehemaligen Kabinettschef des spanischen Ministerpräsidenten Sánchez, in der SEPI-Affäre.
Richter Pedraz genehmigt die Auswertung der 10.842 Nachrichten zwischen 'la pequeña Nicolasa' und Sánchez' Ex-Kabinettschef
Der Richter der Audiencia Nacional (spanisches Sonderstrafgericht), Santiago Pedraz, hat grünes Licht für die Untersuchung des Mobiltelefons von Juanma Serrano gegeben, des ehemaligen Kabinettschefs von Pedro Sánchez. Der Gerichtsbeschluss, den Libertad Digital vorab veröffentlichte, zeigt, dass Serrano 10.842 Nachrichten mit der sozialistischen Strippenzieherin Leire Díez alias 'la pequeña Nicolasa' austauschte. Davon entfielen 9.355 auf WhatsApp und weitere 1.487 auf Signal – eine verschlüsselte Messaging-App, die die Beteiligten, ironischerweise, nicht vor der automatischen Löschung bewahrte.
Ein Ausmaß an Kommunikation, das Verdacht erregt
Die Zahl ist selbst für eine enge berufliche Beziehung auffällig: mehr als 10.000 Nachrichten in einem Zeitraum, den die Ermittler eingrenzen wollen. Richter Pedraz, der den SEPI-Fall zu den mutmaßlichen Schmutzkampagnen der PSOE (Spaniens regierende Sozialisten) führt, will klären, ob diese Gespräche Vetternwirtschaft oder Korruption verschleiern. Die Entscheidung, Serranos Gerät zu untersuchen, fiel, nachdem die Affäre durch Ermittlungen zur öffentlichen Auftragsvergabe bei der Sociedad Estatal de Participaciones Industriales (SEPI, ein staatlicher Industriekonzern) ans Licht gekommen war.
Der politische Hintergrund einer unbequemen Untersuchung
Auch wenn das gerichtliche Augenmerk auf möglichen Korruptionsdelikten liegt, hat der Fall offensichtliche politische Verwicklungen. Serrano war ein Vertrauter Sánchez', und Díez ist eine Figur aus dem sozialistischen Apparat. Die Offenlegung des Nachrichtenumfangs hat Spekulationen über die Natur der Beziehung ausgelöst, doch der Richter sucht schlicht nach Hinweisen auf illegale Aktivitäten. Sánchez seinerseits hat Serrano seine Unterstützung zugesichert, während die Untersuchung voranschreitet.
Die Auswertung der Nachrichten könnte entscheidend sein, um die SEPI-Affäre aufzuklären. Der Fall bleibt vorerst offen, und die Blicke richten sich auf den Inhalt jener Chats, die die Beteiligten nicht vorsorglich gelöscht haben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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