Rente mit 50: 25 Beitragsjahre sichern 80 % der Rente

Mit 15 Beitragsjahren liegt die Rente bei 50 %, mit 25 Jahren steigt sie auf 80 %. Diese Berechnung trägt den Plan, bereits mit 50 in den Ruhestand zu gehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Rente mit 50: 25 Beitragsjahre sichern 80 % der Rente
Rente mit 50: Die 25 Beitragsjahre für 80 %

Wie viele Jahre muss man einzahlen, damit die Rente nicht mehr nur ein Taschengeld ist? Das ist die Frage hinter jedem Rechner und jeder Lohnabrechnung. Und die Antwort, die jemand findet, wenn er die Zahlen durchspielt, liegt nicht bei den oft zitierten 15 Jahren, sondern bei 25. Mit dieser Zahl sichert man sich 80 % der Bemessungsgrundlage. Bei 15 Beitragsjahren sind es kaum die Hälfte. Dazwischen liegen zehn Arbeitsjahre, aber vor allem hunderte Euro monatlich im Alter. Deshalb klingt die Idee, mit 50 in Rente zu gehen, nicht mehr wie eine Schnapsidee.

50 % bei 15 Beitragsjahren und die Grundsicherung als Lückenbüßer

Bei 15 Beitragsjahren bleibt die Rente bei 50 % der Bemessungsgrundlage. Konkret: Ein Bruttogehalt von 1.500 Euro wird zu etwa 750 Euro Leistung, sofern die Beitragsbasis dem Gehalt entspricht. Die Rechnung ist grob, erklärt aber, warum viele Leute die Prozenttabelle sehen und ihren Augen nicht trauen.

Es gibt allerdings einen Puffer. Der Mindestsicherungszuschlag (complemento a mínimos) hebt die Leistung auf 825,20 Euro monatlich in einem Einpersonenhaushalt – 1.237,80 Euro bei schwerer Behinderung – und addiert unter bestimmten Umständen rund 33 Euro pro Kind. Der Haken, so heißt es in der Diskussion, ist folgender: Dieser Mindestbetrag kann nicht bezogen werden, wenn man außerhalb Spaniens lebt. Die Idee, eine niedrige Rente in einem günstigeren Land zu strecken, würde also ins Leere laufen.

Warum 25 Beitragsjahre der Wendepunkt sind

Von 15 auf 25 Jahre erhöht jedes zusätzliche Jahr die Bemessungsgrundlage um 3 % pro Jahr. Ab 25 Jahren fällt der Anstieg auf 2 %. Hier liegt das Kernargument: Der zusätzliche Aufwand lohnt sich nicht mehr. Wer schon 80 % seiner Basis gesichert hat, sieht die weiteren Jahre als steilen Weg, der kaum noch Zehntel bringt.

Bei einem Gehalt auf Niveau des spanischen Mindestlohns (SMI) – 1.323 Euro brutto monatlich – entsprechen diese 80 % einer Rente von 1.058 Euro. Kein Grund zum Jubeln, aber eine Summe, mit der man leben kann, wenn die Wohnung abbezahlt ist. Daher die Zusammenfassung der These: 25 Jahre sind die Zahl, ab der man „das Rudern vergessen“ kann.

Der Ausstiegsplan mit 50, Schritt für Schritt

Der Fall eines Teilnehmers: 40 Jahre alt, 15 Beitragsjahre. Es bleiben zehn Jahre bis zur Schwelle, und zwei davon können durch Arbeitslosengeld gedeckt werden, falls dieses nicht vorher erschöpft ist. Das eigentliche Ziel verschiebt sich dann auf 48 Jahre. Danach folgt der bekannte Ablauf: Abfindung bei Entlassung, zwei Jahre Arbeitslosengeld und ab 52 Jahren der Zuschuss für Über-52-Jährige.

Ab da rechnet man anders: 480 Euro monatlich bis 65, in der Hoffnung, dass Anpassungen und Inflation den Rest erledigen, wenn die reguläre Rente beginnt. Zehn Jahre lang mit diesem Betrag auszukommen erfordert eine abbezahlte Hypothek und idealerweise eine vermietbare Immobilie. Die komplette Berechnung mit ihren Stufen und Daten macht aus der Idee mehr als nur eine Nachmittagsfantasie.

Zuschuss für Über-52-Jährige: 480 Euro und eine überraschende Beitragszahlung

Der Zuschuss für Über-52-Jährige zahlt nicht nur 480 Euro monatlich: Er führt Beiträge auf Basis von 125 % des Mindestbeitrags ab, was etwa 1.650 Euro entspricht, und verbessert so die zukünftige Bemessungsgrundlage während des Bezugs. Dieses Detail ist wichtig, weil es die Endrente erhöht, ohne dass man arbeitet.

Für den Zugang zählt das Einkommensniveau, nicht das Vermögen. Einer verbreiteten Berechnung zufolge reicht es aus, 75 % des SMI an Einnahmen nicht zu überschreiten, um den Zuschuss weiter zu beziehen, auch wenn Geld gespart, investiert oder zu Hause liegt. Sein Fortbestand ist jedoch unsicher: Manche argumentieren, dass diese Leistung gezählt sein könnte, da sie nicht discretionary ist und ihre Finanzierung jedes Jahr schwieriger wird.

Warum 19 Beitragsjahre nur 827 Euro bringen

Ein anderer Teilnehmer berichtet, dass ihm der Simulator bei knapp 19 Beitragsjahren 827 Euro zurückgibt. Der Grund ist nicht die Anzahl der Jahre, sondern die Beitragsbasen. Die letzten sieben Jahre wurden auf solide Basen eingezahlt; die davor auf schwache. Der Durchschnitt zieht die gesamte Berechnung nach unten.

Hier zeigt sich die volle Skala, die diskutiert wird: 19 Beitragsjahre entsprechen 62 % der Bemessungsgrundlage; 35 Jahre entsprechen 100 %. Bei 35 Jahren und einer Basis von 1.335 Euro würde die Rente genau diesen Wert erreichen. Der Abstand zwischen 15 und 35 Jahren bemisst sich nicht am Aufwand, sondern am Prozentsatz einer Basis, die man oft nicht einmal selbst gewählt hat.

Mit 65 oder mit 67 Jahren?

Das Rentenalter ist keine feste Zahl und hängt vom Beitragsverlauf ab. In der Simulation schiebt ein vorzeitiger Ausstieg das Datum auf 67; aktives Bleiben hält es bei 65. Die referenzierten Normen deuten auf 36,5 Beitragsjahre für die reguläre Rente bis 2026 und 37 Jahre ab 2027 hin.

Mit diesen Fristen wird der Kalender zum Feind. Wer 48 ist und den Vorgang mit 50 abschließen will, braucht stabile Regeln über exakt ein Jahrzehnt. Die jüngste Geschichte sagt das Gegenteil: Alle paar Jahre ändert jemand die Spielregeln.

Die Abhängigkeitsquote und das Szenario von 200 Euro

Manche führen an, dass der makroökonomische Treiber des Pessimismus die Abhängigkeitsquote sei, die von der heutigen 30 % auf 60 % im Jahr 2050 steigen würde. Mit diesem Verhältnis von älterer Bevölkerung zu Personen im erwerbsfähigen Alter erfordert die Aufrechterhaltung des Systems nach heutigen Regeln einen Glauben, den wenige haben.

Das extremste Szenario spricht nicht von Kürzungen, sondern von etwas anderem: Maximal- und Minimalrenten weit unter dem aktuellen Niveau, mit Bandbreiten von 400 und 200 Euro, oder gar nichts. Es ist keine Vorhersage mit Datum, sondern eine Warnung vor der Windrichtung.

Sicher ist nur, dass die Prozenttabelle dort hängt, wo sie immer war, mit ihrem 50 %, 62 % und 80 %. Wer sie in zwanzig Jahren ansieht, wird zumindest die Genugtuung haben, zu prüfen, ob er recht hatte.

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (332 Antworten).

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