Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Rekorde an der Börse spalten Anleger wegen Fed und Yen
Der spanische IBEX erreicht 20.000 Punkte, der S&P strebt auf 8.000 zu. Höchstkurse treffen auf eine gespaltene Fed und Yen-Warnungen.
Aktienrekorde kommen mit Warnungen zum Yen und einer gespaltenen Fed
Wer nach den Zöllen im vergangenen April Aktien gekauft hat, hat sein Geld fast verdoppelt. Wer in Cash wartete, sah den Zug vorbeifahren, mit dem unangenehmen Gefühl, dass sich die Märkte von der Realwirtschaft abgekoppelt haben. Diese Woche kratzt der spanische IBEX an der Marke von 20.000 Punkten, der S&P 500 nähert sich 8.000 und der Nasdaq übertrifft erneut den spanischen Index. Die Party ist echt. Noch nie gab es jedoch so viele Warnungen, dass der Kater hart werden könnte.
Der Datenpunkt, der nicht zur bullischen Erzählung passt
Alles steigt, sagen sie. Das stimmt nicht. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei rund 4,69 % und folgt der Bewegung nicht: Preis und Rendite bewegen sich in entgegengesetzte Richtungen, was bedeutet, dass Anleihen unter Druck stehen, keine Rekorde brechen. Und die Federal Reserve strahlt keineswegs Ruhe aus. Im Juli ließ sie die Zinsen unverändert bei einer gespaltenen Abstimmung von neun zu drei, wobei Warsh über die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit gegenüber der Inflation sprach. Seitdem ordnet der Markt einer Zinserhöhung im September eine höhere Wahrscheinlichkeit zu als einer Beibehaltung des Status quo. In diesem Szenario wirken die Aktienhöchststände eher wie ein Überschuss an Liquidität als wie eine Wette auf die Wirtschaft.
Gewinnrekorde oder kreative Buchhaltung: die Abschreibungsdebatte
Es gibt eine zweite Skepsisfront, die nicht zu unterschätzen ist: die Qualität der Gewinne. Große Cloud-Anbieter haben die Nutzungsdauer ihrer Server auf fünf oder sechs Jahre verlängert, während der Produktzyklus von Nvidia zwölf bis achtzehn Monate beträgt und eine GPU-Generation für Hauptlasten innerhalb von zwei Jahren obsolet wird. Eine Verlängerung des Abschreibungszeitraums senkt die jährlichen Kosten und bläht das ausgewiesene operative Ergebnis auf, ohne dass sich am Geschäft etwas geändert hat. Es ist legal, klar. Von außen betrachtet ist es auch buchhalterisches Kosmetik. Die Debatte ist eröffnet: Ein Teil des Gewinns, der die Bewertungen rechtfertigt, ist keiner.
Der Schatten des Yen und das Gespenst des Carry Trades
Das am häufigsten wiederholte Argument unter denen, die Gewinne mitnehmen wollen, ist der Reverse-Yen-Carry-Trade. Die Idee: Wenn die Finanzierung in Yen nicht mehr attraktiv ist, kann das Geld, das Japan verlassen hat, um Dollar-Renditen zu suchen, schlagartig zurückkehren. Das US-Finanzministerium hat bereits Euro verkauft, um Yen zu kaufen, und gewarnt, dies fortzusetzen. Nach dieser Analyse darf der Yen aufgrund der Ölpreise nicht unter 160 pro Dollar fallen. Wenn Japan die Zinsen erhöht, die bereits auf einem Dreijahrzehnt-Hoch liegen, könnte die Party am US-Aktienmarkt „kaum zwei Wochen“ dauern. Es ist ein extremes Szenario, aber niemand schließt es völlig aus.
Die Breite der Rallye: Es geht nicht nur um zehn Unternehmen
Ein Datenpunkt widerlegt die Erzählung der Konzentration: Der gleichgewichtete S&P 500 steigt seit Jahresbeginn um mehr als 13 %, verglichen mit 9 % beim kapitalisierungsgewichteten Index. Die Durchschnittsaktie schlägt den Index, das Gegenteil dessen, was 2023 und 2024 geschah. Der Russell 2000, der Index für kleine und mittlere US-Unternehmen, erreichte im September 2025 sein Allzeithoch neu, nach einer Durststrecke von fast vier Jahren seit dem vorherigen Rekord von 2.442 Punkten im November 2021. Das heißt: Die Rallye ist breit. Historisch gesehen ist das oft gesund. Es ist auch oft die Phase, in der Geld aus Euphorie einströmt, kurz vor der Wende.
Das Kuriose ist, dass beide Lager dieselben Daten nutzen, um gegensätzliche Positionen zu verteidigen. Für manche bestätigt die Breite der Rallye, dass sie echt ist. Für andere ist es die letzte Warnung, bevor alle gleichzeitig aussteigen wollen. Im Börsenjargon wiederholt sich der Satz: Den letzten Euro soll ein anderer verdienen. Bei einer Anleiherendite von 4,69 % und einer gespaltenen Fed kann niemand behaupten, er sei nicht gewarnt worden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (122 Antworten).
McDonald's verzeichnet einen Kursrückgang, der CEO nennt die Inflation als Ursache. Im Fokus stehen zudem ein möglicher Umsatzrückgang von 20 % in den USA und eine Dividendenrendite nahe 3,5 %.
Ein für den 5. August 2015 angekündigter Ibex-Crash kam verspätet und wurde durch die Yuan-Abwertung ausgelöst. Der Index fiel innerhalb von zwei Wochen um 13%.