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Regularisierung von 1,2 Millionen Migranten in Spanien bedroht Mindesteinkommen
Über 70 % der Anträge der außerordentlichen Regularisierung in Spanien sind bereits zur Bearbeitung zugelassen. Das Ingreso Mínimo Vital und die Bildung zeichnen sich als größte Kosten ab.
Massenregularisierung: Die Rechnung für das Mindesteinkommen explodiert
Was kostet es, 1,2 Millionen Menschen ins Land zu lassen, wenn die Kasse schon jetzt knapp ist? Die von der spanischen Regierung vorangetriebene außerordentliche Regularisierung hat mehr als 70 % der Anträge zur Bearbeitung zugelassen, und die erste fiskalische Folge zeichnet sich ab: Das Ingreso Mínimo Vital (das spanische Mindesteinkommen) und andere Leistungen könnten unter unerwarteten Druck geraten. Es gibt keine verlässlichen Zahlen darüber, wie viele der Regularisierten Sozialabgaben zahlen werden und wie viele auf Hilfe angewiesen sein werden, doch das Risiko, dass ein erheblicher Teil keine Arbeit findet, macht die Rechnung zu einer teuren Unbekannte.
Die Ausgaben beschränken sich nicht auf die Transferleistungen. Der Bildungsbereich ist das große vergessene Kapitel: Jeder Grund- oder Sekundarschüler kostet im Durchschnitt 8.000 Euro pro Jahr, und eine Migrantenfamilie mit drei schulpflichtigen Kindern bedeutet rund 30.000 Euro jährlich allein für die Schulbildung, inklusive Mensa-Zuschüsse. Eine Aufstellung, die jeden verunsichert, der über Integration spricht, ohne über ein Budget nachzudenken.
Währenddessen setzt sich der Fatalismus durch: „Jetzt kommt der Hammer“, „An die Riemen“. Die Ironie hat in diesem Fall eine numerische Grundlage. Denn das Problem ist nicht nur, wer das Mindesteinkommen bezieht, sondern wer die Rechnung für die Integration dieser Bevölkerung bezahlt, wenn das System ohnehin schon wackelt. Die Optimisten setzen auf die Sozialabgaben; die Pessimisten erinnern daran, dass eine befristete Aufenthaltserlaubnis kein Arbeitsplatz ist. Und der Genehmigungsdrucker ruht derweil nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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