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Rechte Panikmache: angebliche Infiltration von 200.000 Wählern in Spanien
Eine Veröffentlichung behauptet, 200.000 angebliche „Enkel“ lateinamerikanischer Linker sollten spanische Wahlen beeinflussen. Wir analysieren die Vorwürfe.
Eine Veröffentlichung behauptet die Infiltration von mehr als 200.000 Linken aus Lateinamerika, die als „Enkel“ ausgegeben werden, um in Spanien wählen zu können.
Anlässlich einer in sozialen Medien kursierenden Veröffentlichung wird über eine angebliche Infiltration einer großen Zahl von Personen lateinamerikanischer Herkunft in das spanische Wählerverzeichnis diskutiert. Der Vorwurf lautet, dass mehr als **200.000 Personen**, die als „Enkel“ von Spaniern ausgegeben werden, mobilisiert würden, um in bestimmten „geeigneten Provinzen“ zu wählen.
## Ley de Nietos und der Migrationskontext
Die Anschuldigung ist Teil der Debatte über das **Ley de Memoria Democrática** (Gesetz zum demokratischen Gedächtnis), umgangssprachlich als Ley de Nietos (Enkelgesetz) bekannt. Diese 2022 verabschiedete Regelung erleichtert den Nachfahren von Spaniern, die während des Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur ins Exil gingen, den Erwerb der spanischen Staatsbürgerschaft. Das Gesetz soll die historische Erinnerung aufarbeiten und die Verbindung zur spanischen Diaspora wiederherstellen.
## Zahlen und Vorwürfe
Die betreffende, weit verbreitete Veröffentlichung spricht von **200.000 Personen**, die mit der **Grupo de Puebla** in Verbindung stehen, einem politischen Forum der lateinamerikanischen Linken. Ihnen wird vorgeworfen, „Menschen zu sein, die nie in Spanien waren und nie dort sein werden“, die aber durch den Erwerb der Staatsbürgerschaft Wahlergebnisse beeinflussen könnten. Die Zahl von **200.000** bildet die Grundlage der beabsichtigten Alarmstimmung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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