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Ravioli für 1 Euro: Dieser Einkauf blamiert den Supermarkt
Ravioli für 1 Euro, Donuts für 0,70 und Schinken für 17,50: Ein Kunde füllt bei Primaprix die Gefriertruhe und löst eine Debatte über den Preis der gesunden Ernährung aus
Ravioli für 1 Euro und Donuts für 0,70: Der Einkauf, der den Supermarkt blamiert
Wie viel kann man beim Einkaufen in einem Restpostenladen sparen? Die am 18. März 2025 veröffentlichte Einkaufsliste liefert die Antwort: mehr als 62 Euro mit nur drei Produkten. Acht Packungen Rana-Ravioli mit Spargel und Parmigiano Reggiano je einen Euro, zwei mit karamellisierter Zwiebel und Ziegenkäse, fünfeinhalb Kilo Kochschinken am Stück und 52 gefüllte Donuts für insgesamt weniger als 50 Euro. Die Frage ist nicht, ob der Preis echt ist, sondern was auf dem Weg verloren geht.
Die Ökonomie der vollen Gefriertruhe
Discounter für Überschussware haben eine Goldader gefunden: bekannte Marken zu Schleuderpreisen. Bei diesem Einkauf kostete der Kochschinken 2,50 Euro pro 750-Gramm-Beutel, verglichen mit 45 bis 55 Euro, die Aufschnitt im konventionellen Supermarkt kostet. Die Ravioli gibt es für einen Euro pro Packung, im regulären Regal kosten sie vier. Manche behaupten, der einzige Weg, gute Marken mit kleinem Budget zu essen, sei der Massenkauf mit Einfrieren; andere halten dagegen, dass Einfrieren nichts verbessert, was von vornherein mäßig war.
Andere Schnäppchenjäger bestätigten das Phänomen mit Tiefkühl-Burgern für 1,50 Euro, sogar für 0,50 in einem vertrauenswürdigen Geschäft. Die Vorratslogik ist einwandfrei: zwei Packungen fürs Wochenende, der Rest für Monate in die Truhe.
Was das Angebotsschild nicht verrät
Das Kleingedruckte kam später. Eine Ernährung auf Basis von Zucker und raffiniertem Mehl überlastet mit der Zeit den Stoffwechsel: Glukose und Fruktose gelangen ins Blut, die Leber wandelt sie in Triglyceride um, und die Zellen lernen, Insulin zu ignorieren. Der Einkauf enthielt 52 Donuts, fast zwei pro Tag über einen Monat. Die gefüllten Ravioli sind auch nicht gerade Gemüse.
Der Kunde, der die Debatte ausgelöst hat, schien nicht bereit, auf Süßes zu verzichten, und antwortete mit Sprüchen, die zur ernährungswissenschaftlichen Diskussion nichts beitragen. Sein Fall dient aber als Warnung: Die bare Ersparnis ist real, und man muss kein Finanzingenieur sein. Nur gesunder Menschenverstand an der Kasse.
Der Überschuss der Vorratskammer
Am Ende geht es gar nicht darum, ob diese Ravioli einen oder vier Euro wert sind. Sondern darum, ob man es fertigbringt, 52 Donuts in der Gefriertruhe zu lagern, ohne sie in der ersten Woche alle zu verputzen. Der Preis eines Angebots ist nie nur in Euro zu bezahlen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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