Warum einige Verbraucher Adidas wegen seiner Werbung boykottieren
Ein Wirtschaftsdiskussionsthread von vor 170 Tagen schlug Alarm: Immer mehr Werbeanzeigen zeigen ausschließlich schwarze Menschen, und eine wachsende Gruppe von Nutzern behauptet, es handele sich um ein «Social-Engineering-Programm». Jenseits der Kontroverse hat das Phänomen echte wirtschaftliche Folgen: organisierte Boykotte gegen Marken wie Adidas, Empfehlungen, werbeblockierende Browser wie Brave zu nutzen, und ein direkter Zusammenhang mit der Verschärfung der EU-Migrationspolitik, die einige als Reaktion auf diese erzwungenen demografischen Veränderungen deuten.
Die Beschwerde ist kein Einzelfall. Figuren wie der «Glatzkopf aus der Formel 1» und der «Betrüger Enrique Morís» werden als ebenso nervig erwähnt, aber der Fokus liegt auf der angeblichen Überrepräsentation schwarzer Menschen. Ein Nutzer behauptet, seit er Brave nutze, «verschwinden die Anzeigen mit Schwarzen», was darauf hindeutet, dass die algorithmische Targeting-Auswahl eine absichtliche Voreingenommenheit hat. Ein anderer erklärt, er kaufe nicht mehr bei Adidas, nennt die Firma eine «Marke von Schwarzen für Schwarze» und wünscht ihr Massenentlassungen. Diese Reaktionen haben ihren Preis: Unternehmen, die in ihren Kampagnen auf Vielfalt setzen, verlieren Kunden aus einem bestimmten Segment, während andere versuchen, die Kontroverse für sich zu nutzen.
Die eigentliche Debatte ist nicht nur eine rassistische: Es geht darum, wer die werberische Erzählung kontrolliert und wie Unternehmen zwischen Inklusion und der Ablehnung durch ihre Kundschaft navigieren. Da die EU ihre Migrationspolitik verschärft, dürfte die Spannung weiter zunehmen. Unterdessen fragt die Community der Wirtschaftsanalyse: Ist vielfältige Werbung ein profitables Geschäft oder ein riskantes Wagnis? Die Antwort werden, wie fast immer, die Verkaufszahlen liefern.
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