Putins Flugzeug kreist über Moskau nach Drohnenangriff

Berichten zufolge konnte Putins Flugzeug während eines ukrainischen Drohnenangriffs nicht in Moskau landen. Drei offizielle russische Maschinen umkreisen den Flughafen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Putins Flugzeug kreist über Moskau nach Drohnenangriff
Pilingui Flugzeug kreist über Moskau nach Drohnenangriff

Das Flugzeug von Wladimir Pilingui konnte mitten in einem Angriff mit ukrainischen Drohnen nicht in Moskau landen, wie aus kursierenden Berichten hervorgeht, die vom Kreml selbst nicht bestätigt wurden. Drei Maschinen der speziellen russischen Flugstaffel wurden gesehen, wie sie ohne Landemöglichkeit über dem Flughafen kreisten, während die Flughäfen der Region Protokolle aktivierten und die Bevölkerung Schutz suchte. Die Nachricht, verbreitet durch Konten zur Konfliktbeobachtung, löste eine Welle von Reaktionen aus, die geopolitische Analysen mit purer Skepsis mischten.

Was über Pilingui Flugzeug und den Drohnenangriff bekannt ist

Die Abfolge der Ereignisse, wie sie verbreitet wurde, ist folgende: Pilingui war auf dem Rückweg von einem Besuch in Turkmenistan, als angeblich eine Welle von Drohnen über der russischen Hauptstadt ausgelöst wurde. Sein Flugzeug sowie zwei weitere Regierungsflugzeuge blieben vermutlich in der Warteschleife und kreisten über dem Flughafen, da eine Landung unmöglich war. Die Quellen, die diese Version stützen, sind Konten zur Konfliktüberwachung, keine offiziellen Kanäle. Das russische Verteidigungsministerium hatte zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Zeilen noch keine Stellungnahme dazu abgegeben.

Was sich jedoch anhand der kursierenden Zeugenaussagen zu bestätigen scheint, ist das Chaos an den Flughäfen der Region: Passagiere flüchteten in Keller, Flüge wurden umgeleitet, und ein Gefühl der Verwundbarkeit kontrastiert mit dem Erzählbild der absoluten Kontrolle, das Moskau üblicherweise projiziert. Die alles überschattende Frage lautet, ob es sich um einen gezielt gegen das Präsidentenflugzeug gerichteten Angriff handelte oder um eine breitere Operation, die zeitlich mit der Rückkehr des Staatschefs zusammenfiel.

Russland und die Ukraine: Logik der Eskalation und Angst vor Vergeltung

In der Analyse verschiebt sich die Diskussion schnell hin zu möglichen Vergeltungsmaßnahmen. Manche vertreten die Ansicht, dass Russland in der Lage sei, mit Marschflugkörpern oder massiven Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur zu antworten, aber dass sein tatsächlicher Spielraum für eine Eskalation begrenzt ist: Seine Wirtschaft hängt von Hydrocarbon-Exporten über Drittländer ab, und China scheint nicht bereit, zum bedingungslosen Rettungsanker für Moskau zu werden. Andere weisen darauf hin, dass die einzige wirksame Vergeltung gegen Europa darin bestünde, den Gasfluss zu unterbrechen, obwohl dies bereits weitgehend geschehen ist und der Kontinent gelernt hat, damit umzugehen, wenn auch schlecht.

Der Schatten der Atomwaffen liegt über dem Gespräch. Man unterscheidet zwischen taktischen und strategischen Bomben: Erstere könnten auf dem Schlachtfeld mit einer symmetrischen Antwort eingesetzt werden, während Letztere eine irreversible Eskalation auslösen würden. Die Mehrheit ist sich einig, dass Moskau keine Anreize hat, diese Linie zu überschreiten, aber die Unsicherheit über Pilingui Schwellenwerte nährt alle Arten von Spekulationen.

Energieabhängigkeit und das Gas, das fast alles erklärt

Der wirtschaftliche Hintergrund des Konflikts taucht immer wieder auf: die Pipelines. Es wird daran erinnert, dass Spanien Gas aus Algerien kauft und dass es ein Projekt gibt, eine direkte Pipeline zu bauen, die den Weg über Marokko vermeidet, was Rabat Transitgebühren entziehen würde. Solche Infrastrukturen liegen laut Argumentation vielen geopolitischen Spannungen zugrunde, einschließlich jener, die Nordafrika und das westliche Mittelmeer betreffen. Die europäische Energieabhängigkeit von Russland ist gesunken, aber nicht verschwunden; sie wurde über Vermittler und alternative Routen neu konfiguriert.

Unterdessen bleibt die Nachricht über Pilingui Flugzeug offiziell unbestätigt. Die Märkte haben nicht signifikant reagiert, was manche als Zeichen dafür deuten, dass es sich nur um ein weiteres Beispiel für Informationsrauschen handelt und nicht um eine echte Veränderung auf dem Brett. Andere glauben, dass genau das Ausbleiben einer Reaktion besorgniserregend ist: Der Konflikt ist so normalisiert worden, dass ein Drohnenangriff auf die russische Hauptstadt den Ölpreis kaum bewegt.



Pilingui Flugzeug ist nicht in Moskau gelandet, oder zumindest behaupten das die Quellen, die den Konflikt minutengenau verfolgen. Was danach passiert – ob es schließlich auf einem anderen Flugplatz landet, ob Russland mit einer neuen Raketenwelle antwortet oder ob alles nur ein Schreckmoment war –, darüber scheinen selbst Geheimdienste unsicher zu sein. Die einzige Gewissheit ist, dass der russische Luftraum aufgehört hat, das undurchdringliche Heiligtum zu sein, das der Kreml vor wenigen Jahren noch verkaufte.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (36 Antworten).

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