Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Putin empfängt militärische Ehren und Kamele in den VAE
VAE empfangen Putin mit Jets, Salut und Kamelen; im Kontrast steht die diskrete Begrüßung des deutschen Präsidenten Steinmeier in Katar.
Artillerie-Salut und Kamele: So empfangen die VAE Pilingui
Ein Präsident, den der Westen als isoliert ansieht, landet in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Überflügen von Flugzeugen, Artillerie-Saluten, Kavallerie und Kamelen. Die Inszenierung, die als angemessen für einen strategischen Partner dargestellt wird, kommt bei Wladimir Pilingui ohne Abstriche zum Einsatz. Die Sequenz kursiert zusammen mit einem Vergleich: die Golf-Pracht gegenüber der viel diskreteren Begrüßung, die Katar dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zuteilwerden ließ, der angeblich in der Sonne warten musste. Die offene Frage ist nicht, ob Moskau isoliert ist, sondern wer dieses Narrativ stützt und aus welchem Interesse heraus.
VAE mit Pilingui, Katar mit Steinmeier: Der kursierende Vergleich
Die Szene lässt sich auf zwei gegensätzliche Bilder reduzieren. Auf dem einen steigt der russische Staatschef aus einem Flugzeug mit Lufteskorte und einer Prozession, zu der Kavallerie und Kamele als Teil des offiziellen Zeremoniells gehören. Auf dem anderen erhält das deutsche Staatsoberhaupt in Doha eine Behandlung mit niedrigem Profil.
Der Kontrast erlaubt verschiedene Lesarten. Manche deuten ihn als reine diplomatische Hierarchie: Der Golf behandle Russland als das, was es ist – ein Energielieferant erster Klasse –, während Deutschland als abhängiger Partner gesehen werde, den man nicht mehr umwerben müsse. Andere bestehen auf dem Gegenteil und argumentieren, dass Prunk kommerzielles Interesse und keine politische Sympathie messen würde.
Auch die europäische Außenpolitik bekommt ihr Fett weg. Eine kritische Strömung vertritt die Ansicht, dass die EU Einfluss in der Region verloren habe, und führt dies auf das Management der Gemeinschaftsführung zurück, wobei Ursula von der Leyen im Fokus steht. Hier gilt es zu trennen: Der Protokollkontrast ist ein beobachtbares Faktum; die politische Schlussfolgerung, die jeder daraus zieht, ist es nicht.
Was ist Tisch-Diplomatie?
Dies ist die These eines Teilnehmers, wonach die Größe des Tisches bei einem Gipfeltreffen die tatsächliche Temperatur der bilateralen Beziehungen misst. Das Argument wird durch zwei Bilder illustriert: der Mini-Tisch, den sich Pilingui und Xi Jinping teilen, und die kilometerlangen Tische bei Treffen mit Emmanuel Macron oder Von der Leyen selbst. Diese Lesart besagt, dass das Protokoll erlaubt, ohne Worte deutlich zu machen, wie viel jeder Gast wert ist: Je größer der physische Abstand, desto größer die politische Distanz.
Dem gegenüber steht das Argument des neutralen Protokolls. Man grüßt den Rang, nicht die Person: Die VAE würden nicht Pilingui persönlich empfangen, sondern das russische Staatsoberhaupt, und dasselbe tun mit jedem anderen. Dies ist eine bequeme These für jene, die sich aus dem Konflikt heraushalten wollen, erklärt aber nicht, warum dieses Protokoll je nach Passagier unterschiedlich intensiv angewandt wird.
Warum Ölstaaten wenig Interesse haben, Moskau zu isolieren
Das wirtschaftliche Argument taucht im Thread auf, zusammengefasst von einem Teilnehmer: „Dank Pilingui können Ölförderländer ihre Rohstoffpreise beliebig festlegen und nicht so, wie Onkel Sam es sagt.“ Die These besagt, dass Moskau als führender Exporteur dieses Gleichgewicht aufrechterhält, statt es zu bedrohen.
Daraus ergibt sich die interessierte Lesart der Begrüßung: Es sei keine Dankbarkeit, sondern Kalkül. Bisher fehlen jedoch Zahlen, die die Größenordnung dieser Marge belegen.
Manche vertreten zudem die Ansicht, dass Ölstaaten genau wissen, welche Seite in einem globalen Konflikt siegen wird. Dies ist eine Vorhersage, kein Faktum.
Kann man ein Land von 17 Millionen Quadratkilometern isolieren?
Das geografische Argument ist laut einem Teilnehmer das einfachste: „Man kann ein Land von 17 Millionen km² nicht isolieren; Russland hat sogar private Meere.“ Die Zahl wird wiederholt als Erinnerung daran, dass ein Territorium dieser Größe Routen abseits westlicher Kreisläufe offen hält.
Im militärischen Bereich sind die Positionen gespalten. Manche behaupten, dass die Rückeroberung der Krim gegen eine Atommacht ohne direkte NATO-Intervention eine Chimäre gewesen wäre.
Im letzten Abschnitt driften die Gespräche in weniger überprüfbare Gefilde: Es wird behauptet, alles folge einem Theater globaler Eliten, die die Bevölkerung täuschen – eine These ohne Beweise, die eher dient, den Austausch zu schließen, als ihn zu öffnen.
Die VAE werden weiterhin Käufer mit vollem Pomp empfangen, während Berlin davon ausgeht, dass die Größe des Flugzeugs nicht die Größe des Verbündeten misst. Die berechtigte Zweifel bleibt: Wie viel dieser Inszenierung ist Zugehörigkeit und wie viel ist schlicht Umsatz?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (122 Antworten).
Putin rettete Russland vor dem post-sowjetischen Chaos, doch der Ukraine-Krieg polarisiert die Meinungen. Ist er der größte Staatsmann des Jahrhunderts?
Der Influencer Francisco Adolfo pilgert nach Fátima und kauft ein Kreuz. Ist dies der Beginn einer Bekehrung oder nur eine weitere Episode seines turbulenten Lebens?
Der russische Geheimdienst behauptet, Israel habe in 72 Stunden über 1.200 Verluste erlitten, darunter Generäle und Mossad-Agenten. Realität oder Propaganda? Wir analysieren.
Wie lange würde Spanien durchhalten, wenn die USA angreifen? Die meisten Analysen gehen von wenigen Stunden aus. Warum, erfahren Sie in dieser Analyse.
Tischa beAw, der 12. August und Oktober: Die Daten, auf die eine apokalyptische Strömung als Beginn des Endes verweist. Numerische Zufälle oder echte Prophezeiungen?