Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
PSOE und Frente Amplio einigen sich auf gemeinsame Listen für den Senat
Der spanische PSOE und Frente Amplio haben eine Vereinbarung über gemeinsame Listen für den Senat getroffen, wie Ignacio Escolar berichtete. Wir erklären, was das bedeutet.
Der spanische PSOE und Frente Amplio haben vereinbart, mit gemeinsamen Listen für den Senat anzutreten, wie Ignacio Escolar verkündet hat. Die Formel soll die Vertretung der Linken in der Oberkammer maximieren.
Die Nachricht kam über einen ungewöhnlichen Weg: einen Beitrag auf X von **Ignacio Escolar**, Chefredakteur von elDiario.es, der eine Vereinbarung zwischen dem **PSOE** und **Frente Amplio** über gemeinsame Listen für den Senat ankündigte. Ohne offizielle Erklärung oder Pressekonferenz kam die Ankündigung zuerst im Format eines Tweets. Das genaue Datum geht aus der Nachricht nicht hervor, doch der Schritt ist Teil der Verhandlungen über Wahlbündnisse zwischen linken Parteien.
## Was eine gemeinsame Liste für den Senat bedeutet
Der Senat ist die Kammer der territorialen Vertretung. Sein Wahlsystem ist majoritär: In jedem Provinzwahlkreis werden vier Senatoren gewählt, und wer die meisten Stimmen erhält, bekommt drei der vier Sitze. Das bedeutet, dass eine zersplitterte Linke in Provinzen ohne Vertretung bleiben kann, in denen die Summe der Stimmen ausreichen würde, um dem Block der Rechten Sitze streitig zu machen.
Eine gemeinsame Liste verhindert diese Zersplitterung. Es ist keine Parteifusion und keine Regierungskoalition: Es ist ein Wahlabkommen für eine bestimmte Kammer. Die Formel wurde bereits bei anderen Wahlen genutzt, wenn auch nicht immer mit denselben Partnern.
## Wer ist Frente Amplio
**Frente Amplio** bündelt Parteien, die links vom PSOE angesiedelt sind. Sein politisches Gewicht variiert je nach Gebiet. Im Senat, wo die Sitze nach Provinzen vergeben werden, zählt jede Stimmenzugewinn. Das Abkommen soll verhindern, dass diese Stimmen durch die Fragmentierung verloren gehen.
Die Ankündigung erfolgt ohne Details zur Verteilung der Posten oder zu den Provinzen, in denen sie gelten soll. Auch ist nicht bestätigt, ob sich die Formel auf den Abgeordnetenkongress erstreckt. Escolars Beitrag beschränkt sich auf die Ankündigung des Abkommens für den Senat.
## Was noch offen ist
Es gibt keine offizielle Bestätigung von einer der beiden Parteien. Auch die genauen Bedingungen sind unbekannt: wie viele Senatoren auf jede Partei entfallen würden, in welchen Provinzen die gemeinsame Liste antritt und ob es Vorwahlen geben wird. Die verfügbare Information ist die, die Escolar auf X veröffentlicht hat.
In der Wahlpolitik gehen Ankündigungen über soziale Medien in der Regel der formellen Bestätigung voraus. Bis diese eintrifft, ist das Abkommen eine verkündete Tatsache, kein unterzeichnetes Dokument.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (6 Antworten).
In Spanien verhandeln PP und Vox über eine gemeinsame Kandidatur im Senat nach dem Abkommen zwischen PSOE und Frente Amplio. Die Frist für Listen endet am 26. Oktober.
Der spanische Senat wählt das Verfassungsgericht und den CGPJ. Da VOX durch das Mehrheitswahlrecht keine Sitze erhält, ebnet jede gespaltene Stimme der Rechten der absoluten Mehrheit des PSOE den Weg.
Nach Medienberichten hat Spanien an Marokko bereits über 200 Millionen Euro gezahlt, weitere 800 sind zugesagt: Die Regierung finanziert Wasserumleitungen und Militärmaterial in Rabat.
Eine Liste mit siebzehn Beschwerden reicht nicht aus, um Wähler zu bewegen: das Paradox eines Elektorats, das die Regierung kritisiert, aber trotzdem gleich wählt.
In Spanien bleiben täglich 1,6 Millionen Arbeitnehmer der Arbeit fern. Wir diskutieren auf Burbuja.info, ob es sich um eine Gesundheitskrise oder ein strukturelles Versagen des Arbeitsmarkts handelt.