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Gespaltenes Rechtswählervoten in Spaniens Senat verschafft PSOE absolute Mehrheit
Der spanische Senat wählt das Verfassungsgericht und den CGPJ. Da VOX durch das Mehrheitswahlrecht keine Sitze erhält, ebnet jede gespaltene Stimme der Rechten der absoluten Mehrheit des PSOE den Weg.
Der Senat entscheidet über das Verfassungsgericht, und die Rechte einigt sich nicht
Was passiert, wenn 12 % der Stimmen null Sitze ergeben? Genau das geschah mit VOX im Senat 2023, und genau diese Zahl zieht sich durch die gesamte Debatte über die Wahl am 23-J. Der Senat verteilt die Sitze nicht proportional: In den Provinzen der Halbinsel erhält die meistgewählte Partei drei Senatoren, die zweitplatzierte einen. Ein reines Mehrheitswahlrecht, das den Sieger belohnt und den Dritten zermalmt. Nach diesen Regeln ist jede Stimme für VOX in der zweiten Kammer, die nicht der PP gilt, eine Stimme, die keinen Sitz ergibt. Und ein Sitz, der nicht entsteht, bleibt beim PSOE.
Die Diskussion ist nicht abstrakt. Der Senat ist die Kammer, die das Verfassungsgericht erneuert und an der Berufung des CGPJ (Generalrat der Justiz) beteiligt ist, der wiederum die Richter des Obersten Gerichtshofs benennt. Wer den Senat kontrolliert, kontrolliert praktisch den Schlüssel zur Justiz für Jahre. Daher kursierte der Slogan „VOX in den Congreso, PP in den Senat" beharrlich unter rechten Wählern, die jedoch nicht erleben, dass sich ihre Parteien einigen.
Was geschah mit der Frist am 16. Oktober
Die Frist für gemeinsame Kandidaturen für den Senat lief ohne Einigung zwischen PP und VOX ab. Eine gemeinsame Liste gab es nicht. Die Enttäuschung war offensichtlich: Manche sprachen von der „Verantwortungslosigkeit" der Parteien, sich nicht gegen das, was sie als das eigentliche Risiko betrachteten, zu verbünden. Andere führten es auf den grundsätzlichen Machtkampf zwischen beiden Parteien darüber zurück, wer die politische Linke des rechten Lagers bestimmt.
Die Rechnung, die kursiert, ist einfach: Tritt VOX in Provinzen an, in denen der PP klar dominiert, nimmt er dem PP Stimmen weg, ohne einen Sitz zu gewinnen, und der zweite Senatorensitz kann an die Sozialisten fallen. In einem System, in dem der Erste drei und der Zweite einen erhält, ist die Marge alles.
Der Senat als Schlüsselstück des institutionellen Gleichgewichts
Die zweite Kammer legisliert kaum, aber sie ernennt. Sie erneuert das Verfassungsgericht und ist am CGPJ beteiligt. Mit einer absoluten Mehrheit des PSOE im Senat bleibt diese Erneuerung bis 2031 in den Händen des pogre Blocks. Manche behaupten, der Senat sei ein „Elefantenfriedhof" ohne echte Befugnisse; andere entgegnen, dass gerade deshalb niemand auf ihn achtet, bis es darum geht, Richter zu ernennen.
Die Diskussion verlagerte sich auf den Kern des Systems: Dass Politiker die Richter wählen, ist für einen Teil das Ursprungsproblem. Für den anderen ist es die einzige Möglichkeit, einer aus ihrer Sicht vereinnahmten Justiz entgegenzuwirken.
Der innere Streit der Rechten
Das sich abzeichnende Szenario ist das von zwei Parteien, die einander brauchen und einander misstrauen. Der gemäßigte PP-Wähler bleibt möglicherweise zu Hause, wenn er eine zu weit rechts gerückte Liste sieht; der VOX-Wähler misstraut dem PP genauso wie dem PSOE. Diese Spannung erklärt, warum es keine Einigung gab: Jeder fürchtet, dass die Koalition ihm mehr kostet, als sie bringt.
Derweil erntet der PSOE die Früchte. Der Slogan der taktischen Stimmabgabe für den Senat hat sich im rechten Wählerlager klarer verankert als in den Parteispitzen. Und das Ergebnis, wenn sich die Zahlen bestätigen, ist eine zweite Kammer mit absoluter sozialistischer Mehrheit und ein abgeschirmtes Verfassungsgericht.
Am Ende lautet die Frage nicht, ob der Senat wichtig ist. Sie lautet, ob sich noch jemand an ihn erinnern wird, wenn das Verfassungsgericht entscheidet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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