Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
PSOE-Argentinien rief zur Wahl mit abgelaufenem Pass auf
Die PSOE-Generalsekretärin in Argentinien, Lorena Suárez, forderte im Video auf, am 23J mit abgelaufenem Pass zu wählen. Argentinien konzentriert 40% der Anträge des Enkelgesetzes.
Die damalige Generalsekretärin der PSOE in Argentinien, Lorena Suárez, ermutigte in einem Video dazu, bei den Parlamentswahlen am 23. Juli 2023 mit einem abgelaufenen Pass zu wählen und die Daten im Wählerverzeichnis mit dem argentinischen Personalausweis zu ändern. Ende Juli 2025 entfielen auf Argentinien insgesamt 366.579 Anträge nach dem sogenannten Enkelgesetz, was rund 40 % der weltweit registrierten Anträge entspricht.
Das Enkelgesetz hat Argentinien zum Epizentrum der spanischen Einbürgerung gemacht. Ende Juli 2025 hatte das südamerikanische Land laut offiziellen Regierungsdaten **366.579 Anträge** angesammelt, etwa **40 %** aller weltweit registrierten Gesuche. Davon waren bereits **174.277 Akten** positiv beschieden worden. Das Konsulat in Buenos Aires führte das Volumen der Anträge an.
## Das Video, das zur Wahl mit abgelaufenem Pass aufforderte
Wenige Tage vor den Parlamentswahlen am **23. Juli 2023** veröffentlichte Lorena Suárez, die von Juli 2022 bis August 2024 Generalsekretärin der PSOE in Argentinien war, ein Video in den sozialen Medien mit Anweisungen zur Teilnahme an den Wahlen. Darin bat sie, die Daten im Wählerverzeichnis bis zum 12. Juni zu überprüfen, entweder online über das INE (Nationales Statistikinstitut) oder persönlich im Konsulat von Buenos Aires.
Suárez erklärte, dass zur Identitätsfeststellung der spanische Pass, die Konsulatskarte oder der spanische Personalausweis dienten, und fügte hinzu: „Es ist egal, ob der Pass abgelaufen ist; man kann seine Identität trotzdem nachweisen und mit einem abgelaufenen Pass an den Wahlen teilnehmen.“ Sie ermutigte zudem dazu, den argentinischen Personalausweis mitzubringen, um einen Adresswechsel zu belegen.
Der damalige Außenminister **José Manuel Albares** gestattete es, in Buenos Aires mit abgelaufenen Pässen und Dokumenten ohne Foto zu wählen, ganz im Sinne der Forderung der sozialistischen Funktionärin.
## Kostenlose Beratung und Reisen zur Mobilisierung der Wähler
Die Aktivitäten der PSOE in Argentinien beschränkten sich nicht nur auf das Video. Die Partei bot kostenlose Beratungen für Personen an, die durch das Enkelgesetz eingebürgert wurden, und organisierte Reisen von institutionellen Amtsträgern, um die im Ausland lebenden Wähler zu mobilisieren. Die regionalen Parteivorsitzenden **José Ramón Gómez Besteiro** (Galicien), **Adrián Barbón** (Asturien) und **María Chivite** reisten in den Monaten zuvor in das Land.
Die Bildungsministerin **Milagros Tolón** besuchte die galicische und spanische Gemeinschaft in Buenos Aires einige Tage nachdem Pedro Sánchez Neuwahlen für den 29. November ausgerufen hatte. Suárez selbst räumte ein, dass man mit den Eingebürgerten versuchte, die Stimmenzahl der PSOE aufzublähen.
## Die Auslandsstimme als entscheidender Faktor
Violeta Alonso, die als Schlüsselfigur für Pedro Sánchez’ Strategie bezüglich des Enkelgesetzes im Ausland gilt, erklärte, dass die Mobilisierung der im Ausland lebenden Spanier und der neu Eingebürgerten einen „signifikanten Einfluss“ auf die Wahlen haben würde. Die Auslandsstimme, die aufgrund ihres geringen Volumens traditionell wenig ausschlaggebend war, gewinnt an Gewicht, wenn sie mit einer großen Gruppe neu Eingebürgerter in einem einzigen Land kombiniert wird.
Die Kombination aus Beratung, dokumentarischer Nachsicht und Besuchen von Amtsträgern macht die Auslandsstimme zu einem Bereich, in dem die Grenze zwischen der Erleichterung des Wahlrechts und dessen Lenkung verschwimmt. Es sei daran erinnert, dass die Wahlvorschriften bezüglich Dokumentation und Wählerverzeichnis von der Verwaltung festgelegt werden, nicht von den Parteien, und dass Unregelmäßigkeiten vor der Wahlkommission nachgewiesen werden müssen, statt einfach vorausgesetzt zu werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).
Kritiker behaupten, dass Sicherheitsaufträge für die Bahnlinie Urda an ein Unternehmen vergeben wurden, das zuvor wegen Absprachen mit 120 Millionen Euro gebüßt wurde.
Der Partner der PSOE-Sprecherin Montse Mínguez besitzt laut Berichten 30 Wohnungen und zwei Firmen in Panama, während er fünf Jahre lang keine Steuern zahlte.
Ein Thread behauptet, Spaniens PSOE profitiere von sozialer Konfrontation – mit Verweisen auf 1936, das 'Enkelgesetz' und die Amnestie für Puigdemont. Strategie oder Verschwörung?
Ein viraler Post behauptet, die Hymne „Cara al sol“ sei im spanischen Parlament gesungen worden und verbindet dies mit öffentlichen Geldern, ohne offizielle Bestätigung.
Der Yak-42-Absturz in der Türkei forderte 2003 75 Todesopfer. Die Frage nach dem damaligen Rücktrittsforderungen gegen Verteidigungsminister Trillo bleibt unbeantwortet.