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PSOE-Abgeordnete Mercè Perea besitzt 13 Wohnungen und bezieht 18.414 Euro Mieteinnahmen
Die PSOE-Abgeordnete Mercè Perea gibt 13 städtische Wohnungen und 18.414 Euro Mieteinnahmen an, während sie in Spanien die Regulierung von Investmentfonds fordert.
Dreizehn Wohnungen, neun davon geschenkt, und 18.414 Euro Mieteinnahmen: das Vermögen der Abgeordneten, die Regulierung der Fonds forderte
Eine PSOE-Abgeordnete im spanischen Kongress fordert, Investmentfonds zu regulieren, damit sie sich auf dem Mietmarkt nicht ungestört austoben können. Dieselbe Abgeordnete gibt dreizehn städtische Wohnungen als Eigentum an. Neun davon stammen laut den veröffentlichten Informationen aus Schenkungen. Und bei den Mieteinnahmen stehen 18.414 Euro zu Buche. Die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Vermögensaufstellung hat einen alten Namen: Heuchelei.
Der Fall von Mercè Perea, einer sozialistischen Abgeordneten, kam über die Presse ans Licht, die ihre Parlamentsauftritte mit ihrer Vermögenserklärung abglich. Der Kontrast braucht keine Adjektive. Die Politikerin, die harte Maßnahmen gegen Großvermieter forderte, erweist sich auf dem Papier selbst als kleine Großvermieterin. Die Nachricht ist nicht, dass eine Politikerin Immobilien besitzt: Es ist, dass jemand, der über Mieten mitentscheidet, dreizehn besitzt.
Wie viele Wohnungen besitzt Mercè Perea und woher stammen sie
Die zentrale Zahl ist das Inventar: dreizehn städtische Wohnungen. Davon stammen neun aus Schenkungen, so die veröffentlichten Informationen. Die Form ist wichtig, denn eine Schenkung ist kein gewöhnlicher Kauf und erklärt, wie ein Vermögen dieser Größe ohne jede Spur konventioneller Finanzierung entstehen kann.
Die deklarierten Mieteinnahmen belaufen sich auf 18.414 Euro. Bei einer groben Überschlagsrechnung ergibt das durchschnittlich 1.416 Euro pro Jahr und Immobilie, wenn man sie auf die dreizehn verteilt. Manche sehen darin den Beweis, dass die Wohnungen leer stehen oder unter Marktpreis vermietet sind. Die Rechnung geht in keiner Weise auf, und genau diese Diskrepanz ist die eigentliche Geschichte.
Wer ist Mercè Perea und was sagte sie über Geierfonds
Perea ist PSOE-Abgeordnete, und ihr öffentlicher Auftritt drehte sich um die Forderung nach Regulierung der Investmentfonds, die am Wohnungsmarkt mitmischen. Die Botschaft: Großvermietern müssen Grenzen gesetzt werden, damit sie nicht grenzenlos agieren.
Das eigentliche Problem ist eines der legislativen Kohärenz. Ein Parlamentarier, der über Miet- und Wohnungsgesetze abstimmt, hat per Definition einen potenziellen Interessenkonflikt, wenn das eigene Vermögen von genau diesem Markt abhängt. Man muss nichts unterstellen, um das festzustellen: Ein Blick auf die Erklärung genügt.
Das Argument, das den Fall durchzieht: Es geht nicht um die Wohnungen, sondern um die Doppelmoral
Die vorherrschende Lesart bleibt nicht bei der Zahl. Was ärgert, ist die Asymmetrie zwischen dem, was man von anderen verlangt, und dem, was man selbst praktiziert. Manche sagen, das Problem sei nicht, dreizehn Wohnungen zu besitzen, sondern denjenigen anzugreifen, der vierzehn besitzt, während man über die eigenen schweigt. Dagegen steht das Argument, dass deklariertes und legales Vermögen eine öffentliche Politik nicht ungültig macht.
Die Debatte weitet sich auf die politische Klasse insgesamt aus. Das meistgeäußerte Fazit ist für alle unbequem: Wenn eine Abgeordnete mit dreizehn Immobilien Lektionen über Mieten erteilen kann, ist die Messlatte des öffentlichen Debatts genau da, wo sie ist.
Bleibt die Zahl, die verstört. Dreizehn Wohnungen, neun geschenkt, 18.414 Euro Mieteinnahmen. Mit diesen Zahlen auf dem Tisch lautet die Frage nicht mehr, was die Abgeordnete mit ihrem Vermögen anfangen wird, sondern wie viele ähnliche Erklärungen noch darauf warten, mit der Rhetorik ihrer Besitzer konfrontiert zu werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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