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PSL: Die Schönheitsskala, die die KI entwertet hat
Die PSL-Skala bewertet Gesichtsanziehung von 1 bis 8 – doch an der KI scheitert sie: Bei generierten Bildern zerbricht ihre angebliche Objektivität.
PSL, die Schönheitsskala, deren Maßstab die KI ausgehöhlt hat
Eine numerische Skala, die Schönheit „objektiv“ von 1 bis 8 messen will, hat ein Problem: Wenn KI-generierte Bilder von echten nicht mehr zu unterscheiden sind, was misst sie dann eigentlich? Die sogenannte PSL-Skala, entstanden aus digitalen Verführungssubkulturen und „Lookismus“, bewertet Gesichtsproportionen, Symmetrie und Knochenstruktur. Doch ihre vermeintliche Objektivität zerfällt, sobald sich die angeführten Beispiele – je nach Betrachter – als echte Models oder als KI-erzeugte Gesichter entpuppen.
Der Streit hat einen Raum erobert, der dem bewussten Konsum gewidmet ist, und nicht alle freuen sich darüber. Zwischen der kategorischen Behauptung, es seien „echte Models“, und dem Gegenteil, sie seien „mit KI erstellt“, ist der Meinungsaustausch zu einem Sumpf geworden, in dem visuelle Beweise nicht mehr genügen. Schlimmer noch: Die Idee, „PSL lasse sich verbessern“, kollidiert mit der Realität des Pixels. Ist das Gesicht eine digitale Datei, ist jede Verbesserung so falsch wie das Gesicht selbst.
Das Fazit ist unbequem: Die KI hat nicht nur die Grenze zwischen Realität und Simulation verwischt, sondern jedem Versuch den Inhalt genommen, Schönheit mit angeblich wissenschaftlichen Regeln zu bewerten. Wenn man ein menschliches Gesicht nicht mehr von einem synthetischen unterscheiden kann, wozu dient dann eine Note von 1 bis 8? Die PSL-Skala bleibt, wie das Auge, das sie anwendet, ins Leere blickend zurück.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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