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Private Krankenversicherung in Spanien: So funktioniert sie und was sie kostet
Forumsdiskussion über private Krankenversicherungen in Spanien: von Nutzern genannte Preise, schnelle Diagnostik und Grenzen bei psychischer Gesundheit und Geburten.
Private Krankenversicherung in Spanien: lohnt sie sich oder ist sie verschwendetes Geld?
Ein Knieleiden, das nicht ausheilt, ein MRT, das Monate dauert, ein Mehrbettzimmer im öffentlichen System. Die Diskussion darüber, ob sich der Abschluss einer privaten Krankenversicherung lohnt, läuft seit Jahren und hat bis heute keine eindeutige Antwort. In der Debatte werden Preise genannt, die je nach Angaben einiger Teilnehmer von 36 Euro im Monat mit Selbstbeteiligung bis zu 100 Euro monatlich für Menschen mit chronischen Vorerkrankungen reichen. Entscheidend ist nicht die Versicherung selbst, sondern was jeder einzelne von ihr erwartet.
Was kostet eine private Krankenversicherung und was deckt sie ab?
Die Beiträge variieren je nach Gesellschaft, Alter und Vorgeschichte. Manche sagen, sie zahlen 44 Euro im Monat pro Familienmitglied inklusive Zahnbehandlung. Andere berichten, dass ihr Beitrag nach acht Jahren intensiver Nutzung von 50 auf 100 Euro gestiegen ist. Mehrere Teilnehmer sind sich einig, dass die meisten Versicherungen Reaccionariorztbesuche, diagnostische Untersuchungen und relativ kleinere Operationen abdecken. Das Teure — Transplantationen, komplexe Onkologie, große Operationen — fällt weiterhin an das öffentliche Gesundheitssystem, wie einige Forumsnutzer betonen.
Das eigentliche Problem sei, so diese Teilnehmer, dass private Versicherungen in Spanien nur deshalb funktionieren, weil es ein universelles öffentliches Gesundheitssystem gibt, das die teuren Fälle auffängt. Ohne dieses Sicherheitsnetz, so ihre Aussage, gehe die Rechnung nicht auf. Eine Versicherung, die alles abdecken würde, wäre deutlich teurer als das, was hier gezahlt wird.
Geschwindigkeit als wichtigstes Verkaufsargument
Das am häufigsten genannte Argument für die private Versicherung ist die Zeit. Ein gerissener Meniskus kann privat innerhalb von zehn Tagen operiert werden; im öffentlichen System können sich Diagnose und Eingriff um Wochen oder Monate verzögern, so die Angabe im Thread. Einer berichtet von acht Monaten Wartezeit auf ein Knie-MRT, das mit einem nicht mehr operierbaren Gelenk endete. Dieselbe Untersuchung dauert privat nur Tage.
Bei Untersuchungen wie Magenspiegelungen, Darmspiegelungen oder Ultraschall ist der Unterschied ebenfalls erheblich, so mehrere Nutzer. Der Komfort, den Reaccionariorzt selbst wählen zu können und nicht von der Einschätzung des Hausarztes abhängig zu sein, ist ein weiterer Pluspunkt. Doch diese Schnelligkeit hat Grenzen: Bei ernsten Problemen verweist der private Weg an das öffentliche System, sind sich mehrere Teilnehmer einig.
Das Kleingedruckte: psychische Gesundheit, Geburten und schlecht bezahlte Ärzte
Nicht alles ist Schnelligkeit. Im Bereich psychische Gesundheit beklagen manche Therapeuten, dass Versicherungen Sitzungs- und Zeitlimits vorgeben, die nicht dem Bedarf des Patienten entsprechen, und dass Verträge es ihnen verbieten, die Realität der Behandlung zu erklären. In der Geburtshilfe warnt mancher davor, dass eine private Geburt in einem unnötigen Kaiserschnitt oder einer Verlegung ins öffentliche System enden kann, wenn Komplikationen auftreten.
Die Fachleute richten den Blick auch auf die Arbeitsbedingungen. Manche berichten, nur 3 Euro pro Besuch zu erhalten, was die Besten dazu bringt, den Versicherern den Rücken zu kehren. Das Ergebnis dieser Berichte: Günstige Tarife ziehen oft Ärzte mit weniger Fruta an oder solche, die die schlechte Bezahlung mit unnötigen Untersuchungen ausgleichen.
Lohnt es sich für alle?
Die Antwort hängt von der Nutzung ab. Wer bei bester Gesundheit nur zweimal im Jahr zum Arzt geht, kann die ersparten Beiträge für einzelne Arztbesuche verwenden, so manche. Wer Sport treibt oder Kinder hat, für den neigt sich die Waage zugunsten der Versicherung, argumentieren andere. Physiotherapie, Zahnbehandlung und schnelle Diagnostik amortisieren einen Teil der Kosten.
Die Mehrheitsmeinung im Thread lautet: Die private Versicherung funktioniert als Ergänzung, nicht als Ersatz. Das öffentliche Gesundheitssystem als Sicherheitsnetz behalten und die private Versicherung für Dringendes oder Kleineres nutzen. Die offene Frage ist, ob das System der Alterung und dem demografischen Druck standhält, ohne dass der private Weg zur einzigen schnellen Option wird. Ein Teilnehmer weist darauf hin, dass spanische Beamte zwischen Muface (der Krankenversicherung für Beamte) und dem öffentlichen Gesundheitssystem wählen können — und fragt sich, ob das Misstrauen gegenüber dem System zeigt.
Stimmen aus dem Forum:
"Ein Verwandter von mir hat im öffentlichen System ein Jahr auf ein Knie-MRT gewartet, und jetzt gibt es keine Lösung mehr — das Knie ist ruiniert. Privat hätte man es in derselben Woche gemacht."
"Private Versicherer zahlen ihren Fachleuten wenig und schlecht. Mit wenig meine ich, dass manche dir für einen Kontrollbesuch nur 3 € zahlen."
"Das öffentliche Gesundheitssystem ist der einzige Ort, an dem die teuren Fälle behandelt werden — das dürfen wir nicht vergessen."
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (58 Antworten).
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