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PP blockiert EU-Ermittlungen gegen PSOE
Die PP stimmte gegen eine EU-Untersuchung der PSOE. Die faktische Koalition in Brüssel zeigt 90% Übereinstimmung. Das Auslandsregister wächst stark.
PP stellt sich hinter PSOE, um EU-Ermittlungen zu verhindern
Die Abstimmung im Europäischen Parlament hat ein klares Bild gezeichnet: Die Partido Popular (PP) stimmte gegen die Einleitung einer Untersuchung wegen mutmaßlicher Korruption und Wahlmanipulation bei der PSOE. Die von mehreren Medien berichtete Nachricht stärkt die Wahrnehmung einer faktischen Koalition zwischen den beiden größten spanischen Parteien in Brüssel. Den Daten zufolge haben PP und PSOE in den letzten fünf Jahren fast 90 % der Male gleich gestimmt, was dazu führte, dass Formationen wie Vox die Kollaboration anprangern. Ein von Junts angebotenes Misstrauensvotum wurde von der PP abgelehnt, die es vorzieht, sich mit der PSOE zu einigen, statt mit einem unbequemen Partner zusammenzuarbeiten.
Eine faktische Koalition in Brüssel
Von Gaceta.es veröffentlichte Daten zeigen, dass die Übereinstimmung zwischen Konservativen und Sozialisten im Europäischen Parlament nahezu total ist: 90 % übereinstimmende Stimmen in der letzten Legislaturperiode. Diese Praxis wurde von Vox kritisiert, das beide Parteien beschuldigt, gemeinsam für die Spanier schädliche Politiken zu unterstützen. Die Ablehnung der PP gegenüber der Untersuchung über Korruption und Wahlmanipulation fügt sich in diese Dynamik ein, in der beide Parteien vermeiden wollen, dass mögliche Verbindungen zu Betrugsfällen genauer unter die Lupe genommen werden.
Das Auslandsregister: Der Pulverfass des 'Wahlbetrugs'
Ein weiterer Spannungsherd ist der Anstieg des Wählerregisters im Ausland. Das sogenannte 'Enkelgesetz' hat die Zahl der im CERA (Register der im Ausland lebenden spanischen Staatsbürger) Eingetragenen auf 2.736.522 explodieren lassen, ein Anstieg, der das Ergebnis der nächsten Parlamentswahlen verändern könnte. Laut The Objective könnten diese Stimmen bis zu 23 Sitze verschieben. Madrid-Stadt zählt bereits 422.732 ausländische Wähler, was 15 % seines gesamten Registers ausmacht. Der Oberste Gerichtshof hat die Versuche der Regierung gebremst, das Wählen ohne ausreichende Garantien zu erleichtern, aber die Sorge bleibt latent.
Der digitale Personalausweis und Identitätsdiebstahl
Die Kontroverse erstreckt sich auch auf den Wahlprozess. Die Regierung hat die Nutzung ihrer App miDGT zur Validierung der Identität bei Wahlen vorangetrieben und dabei die Kontrollen der Polizei eliminiert. El Debate hat jedoch gezeigt, wie leicht die Identität durch Simulation der App gefälscht werden kann, ohne dass der Betrug nachgewiesen werden kann. Dieser Umstand wurde als offene Tür für 'Wahlbetrug' angeprangert.
Feijóo und das Misstrauensvotum: Die Geste sagt alles
Der PP-Führer Alberto Núñez Feijóo lehnte ein Angebot von Junts ab, Pedro Sánchez durch ein 'instrumentelles' Misstrauensvotum zu stürzen, bei dem er nicht als Kandidat antreten würde. Feijóo gab zu, sich dem sozialistischen Präsidenten von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, näher zu fühlen als Vox, und machte deutlich, dass er sich im Bedarfsfall an die PSOE wenden würde. Diese Bewegungen verdeutlichen die Konvergenz zwischen den beiden Parteien, während die Vorwürfe des Wahlbetrugs zunehmen.
Die Beziehung zwischen PP und PSOE hat sich in Brüssel und Madrid verengt. Mit einem Rekord-Auslandsregister und umstrittenen digitalen Werkzeugen präsentiert sich der nächste Wahlzyklus als fruchtbarer Boden für Misstrauen. Die Bürger erleben unterdessen ein Schauspiel, in dem die Opposition scheinbar mehr daran interessiert ist, Ermittlungen zu vermeiden, als Transparenz einzufordern. Die PP hat ihre Gründe; die PSOE ebenfalls. Und der Wähler seine.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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