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Polizei geht gegen friedliche Demonstranten auf Mallorca vor
Zehntausende Menschen demonstrierten friedlich gegen den Massentourismus auf Mallorca. Die Nationalpolizei griff ein, nachdem der Zugang zu Ses Voltes blockiert worden war.
Polizei geht gegen friedliche Demonstranten auf Mallorca vor
Die Demonstration gegen die touristische Überlastung in Palma verlief stundenlang ohne Zwischenfälle. Kein umgeworfener Stuhl einer Terrasse, keine Schmierereien an Immobilienfirmen, keine schweren Beleidigungen gegen Touristen. Zu viel Ruhe – die zerstört wurde, als die Nationalpolizei eingriff.
Laut Zeugen begann alles an Ses Voltes, als die Polizei beschloss, die Zugänge zu sperren und Zehntausenden Menschen den Einlass in ein noch halbleeres Gelände verweigerte. Eine Entscheidung, die Demonstranten, die bis dahin einen ruhigen Ton bewahrt hatten, unnötig aufgebracht hat. Der anschließende Polizeieinsatz lieferte Bilder, die bereits als unverhältnismäßig bezeichnet werden und ein neues Kapitel sozialer Spannungen auf den Inseln darstellen.
Die Behörden der Govern (Regionalregierung der Balearen) unter der Partido Popular hatten ein gewaltsames Ende erwartet, um die Proteste zu diskreditieren, doch die Teilnehmer waren zu friedfertig. Der Polizeieinsatz erreichte jedoch das Gegenteil: Aus einem vorbildlichen Marsch wurde ein Angriffspunkt für Kritik. Die Frage, die bleibt, ist, wer den Zugang blockieren ließ und warum – in einem Kontext, in dem Wohnungsmangel und Tourismus die Themen sind, die auf den Balearen die meisten Spannungen erzeugen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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