Polen um 230 Millionen Dollar in Krypto-Öldeal betrogen

Polen verliert 230 Millionen Dollar bei einem Ölgeschäft mit Venezuela. Die Zahlung in Kryptowährungen und die Übergabe der Zugriffsschlüssel auf USB-Sticks sorgen für Aufsehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ein polnisches Unternehmen soll bei einem Ölgeschäft mit **Venezuela** um **230 Millionen Dollar** betrogen worden sein – nach einer Zahlung in Kryptowährungen und der Übergabe der Zugriffsschlüssel auf USB-Sticks.

## Ein Deal auf hoher See

Die Geschichte klingt wie ein Film, aber sie scheint sich wirklich zugetragen zu haben. Ein polnisches Energieunternehmen schloss auf einer Yacht in **Abu Dhabi** einen Vertrag über **6 Millionen Barrel Öl** ab. Der vereinbarte Preis lag bei **345 Millionen Dollar**. Der Knackpunkt – und offenbar der Ort, an dem alles schiefging – war die Zahlungsweise.

Wegen bestehender Sanktionen lief das Geld über Kryptowährungen. Noch kurioser wurde es, als die Verkäufer die Schlüssel der digitalen Wallets nicht per sicherer E-Mail erhielten, sondern auf **USB-Sticks**, die in **Caracas** übergeben wurden.

## Leere Tanker und gebrochene Versprechen

Nach der angeblich erfolgten Zahlung schickte das polnische Unternehmen seine Tanker, um die Ware abzuholen. Doch die Schiffe erlebten die unangenehme Überraschung, von den Venezolanern ignoriert zu werden. Währenddessen lagen die leeren Tanker vor der Küste und warteten auf eine Antwort, die offenbar nie kam. Das Geschäft, das ein voller Erfolg hätte werden sollen, ist zu einem finanziellen Albtraum mit einem Verlust von **230 Millionen Dollar** geworden.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver