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Podemos bricht den Konsens und macht Marokko verantwortlich
Podemos wirft Marokko vor, Spanien anzugreifen, und bricht den Konsens; Vox blickt auf Israel. Eine Analyse der Wendung, die alle überrumpelt.
Podemos und Marokko: die Wendung, die die spanische Politik aus der Bahn wirft
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Podemos am schärfsten gegen Marokko auftreten würde? Die lila Partei hat Rabat ohne Umschweife als Verantwortlichen für den Migrationsdruck benannt und angeprangert, dass Mohamed VI. Spanien verspottet. Eine Wendung, die sowohl die regierende Linke bloßstellt, die beharrlich die marokkanische Zusammenarbeit anpreist, als auch einen rechten Flügel, der lieber weg schaut.
Die Theorie vom Finanzierungswechsel
Die Erklärung, die in politischen Kreisen am häufigsten kursiert, lautet, Podemos habe die angeblichen marokkanischen Gelder verloren. Ohne sie habe die Partei einen schärferen Ton gegenüber dem Alaouiten-Königreich angeschlagen, wenn schon, um nicht von der politischen Landkarte zu verschwinden. Wie auch immer: Sie ist die erste Kraft, die laut ausspricht, was viele Spanier nur im Privaten denken.
Der Kontrast zu Vox und der Linken
Während Podemos sich als Geißel Marokkos aufspielt, konzentriert Vox, die Partei, die am häufigsten von "Invasion" spricht, ihre Außenpolitik auf die Unterstützung Israels, mit Treffen zwischen Santiago Abascal und Benjamin Netanyahu. Die Linke wiederum bemüht sich, jede Kritik an Rabat zu relativieren. Das Ergebnis ist ein politischer Kurzschluss: Wer immer die nationale Souveränität beschwor, schweigt nun, und wer es nie tat, erhebt die Stimme.
Fest steht: Der einzige Konsens zwischen Links und Rechts scheint die Einschätzung zu sein, dass der Alaouiten-Monarch ein Diktator ist, auch wenn es keiner öffentlich ausspricht. Und niemand erklärt, warum dieser Konsens so stabil bleibt, obwohl die Fakten etwas anderes nahelegen. Man muss wohl abwarten, bis die offizielle Erzählung endgültig bröckelt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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