PNV und der Putsch vom 18. Juli 1936 in Spanien

Die baskische Partei PNV stellte sich in Navarra und Álava 1936 auf die Seite des Militärputsches, während sie in Bizkaia die Republik ohne Enthusiasmus unterstützte.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die PNV (baskische Nationalistenpartei), geprägt von Katholizismus und baskischem Traditionsbewusstsein, spaltete sich beim Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs und vertrat in Navarra, Álava, Bizkaia und Gipuzkoa unterschiedliche Positionen.

## Die Haltung in Navarra und Álava

Am **20. Juli 1936**, einen Tag nach Beginn des Militäraufstands, gab die **PNV** in Navarra eine offizielle Erklärung heraus, unterzeichnet vom **Napar Buru Batzar**, in der sie sich von der republikanischen Regierung distanzierte. Diese Erklärung bedeutete in der Praxis ihre Anbindung an den Aufstand, der in der Foralgemeinschaft einstimmig unterstützt wurde. Kurz darauf erließ der Regionalrat der **PNV** in Álava eine ähnliche Anordnung. Ihr erklärtes Ziel war es, „brüderliche Kämpfe“ und „Anarchie“ zu vermeiden, und sie forderte die Mitglieder auf, den Anweisungen der Militärbehörden und der eingesetzten Delegierten Folge zu leisten. Ein späteres Manifest, unterzeichnet vom Abgeordneten **Javier de Landaburu** und **Manuel Ibarrondo**, sprach von einem „Kreuzzug zur geistigen Erneuerung und materiellen Stärkung“ gegen die „herrschende Anarchie“ und die Bedrohung durch den „barbarischen Kommunismus“. Sie forderten die baskischen Nationalisten auf, „zum bevorstehenden Erfolg derer beizutragen, die diesen kostbaren Schatz erlösen werden“, und riefen „Es lebe Spanien, es leste das Baskenland“.

## Die abweichende Haltung in Bizkaia und Gipuzkoa

Die Lage in Bizkaia war eine andere. Der Vorsitzende des **Bizkai Buru Batzar** der **PNV**, **Juan Ajuriaguerra**, schilderte, wie man nach einer schlaflosen Nacht voller Nachrichtenerwartung die „einstimmige“ Entscheidung traf, die republikanische Regierung zu unterstützen. Dieser Beschluss wurde „ohne jeglichen Enthusiasmus“ gefasst, da man überzeugt war, dass eine gegenteilige Entscheidung den Widerstand der eigenen Basis hervorgerufen hätte. In Gipuzkoa erfolgte die Anbindung an die republikanische Seite nach einer angespannten Sitzung, doch die Mobilisierung ihrer Kräfte verzögerte sich bis zu drei Wochen nach Kriegsausbruch.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (5 Antworten).

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