Pilar Cancela: Staatssekretärin wusste zwei Tage vor Ceuta Bescheid

Die spanische Staatssekretärin für Migration, Pilar Cancela, erklärte, ihr Ministerium und das Rote Kreuz seien zwei Tage vor der Masseneinreise über die Lage in Ceuta informiert gewesen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die spanische Staatssekretärin für Migration, Pilar Cancela, deutete an, dass ihr Ministerium und das Spanische Rote Kreuz 48 Stunden vor der Masseneinreise Kenntnis von der Lage in Ceuta hatten. Diese Äußerungen, die auf einem Kongress von Migrantenvereinigungen gemacht wurden, haben für Kontroversen gesorgt.

## Äußerungen zur Vorwarnung der Krise in Ceuta

Die Staatssekretärin für Migration, **Pilar Cancela**, hat sich in einer Weise geäußert, die auf eine vorherige Kenntnis der Lage hindeutet, die zur Masseneinreise nach Ceuta führte. Nach ihren Worten, gesprochen am **11. Mai** auf einem Kongress von Migrantenvereinigungen, waren sowohl sie als auch das **Spanische Rote Kreuz** bereits vorher über die Ereignisse informiert. Konkret erklärte Cancela: „Seit dem **31. Juli**, ich würde sagen seit dem **28., 29. Juli**, dank des Roten Kreuzes konnten wir dort präsent sein“. Diese Aussagen existieren zwar in Videoform, wurden vom Ministerium aber nicht offiziell verbreitet.

## Der Regierungskurs in der Migrationspolitik

**Pilar Cancela**, die die Migrationspolitik leitet und über ein erhebliches Budget für die Betreuung von Migranten verfügt, wurde vorgeworfen, Ceuta weder besucht noch in ihren öffentlichen Profilen auf die Lage Bezug genommen zu haben, während sie sich zu anderen politischen Fragen geäußert hat. Auf demselben Kongress mit dem Titel „Diaspora, zivile Akteure“ vertrat Cancela die Auffassung, dass „Spanien ein Land der Ankünfte ist, das wird sich nicht ändern“ und dass das Land „niemanden am Strand zurücklässt“. Diese Äußerungen stärken den Regierungsdiskurs, der diese Migrationsphänomene als eine inhärente Folge der „geografischen Lage“ Spaniens darstellt.

## Die Rolle der NGOs und die öffentliche Finanzierung

Zu dem Publikum, an das sich Cancela wandte, gehörten Organisationen wie die **Fundación Inci Battuta**. Das Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration hat sein Bekenntnis bekundet, die Stimmen von Migranten und ihren Organisationen in die Gestaltung öffentlicher Politik einzubeziehen. Dieser Ansatz deckt sich mit den Theorien von Aufnahme und Vorrangstellung der Migranten, die von verschiedenen NGOs vertreten werden, die mit marokkanischen und subsaharischen Gruppen arbeiten. Organisationen wie **ACCEM**, die im Jahr **2025** **227.938.819 Euro** an öffentlicher Finanzierung erhielten (**135 Millionen** für ACCEM und **92,9 Millionen** für die Fundación ACCEM), beschäftigen Tausende von Menschen und verfügen über ein weit verzweigtes Netz von Geschäftsstellen und Freiwilligen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (8 Antworten).

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