Photovoltaik: Installation kostet 4.000 bis 5.000 Euro

Eine private Photovoltaikanlage kostet zwischen 4.000 und 5.000 Euro, Batteriespeicher schlagen mit 0,063 Euro pro kWh zu Buche. Das Problem ist nicht der Preis, sondern die Wintermonate.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Photovoltaik: Installation kostet 4.000 bis 5.000 Euro
Eigenverbrauch: 5.000 Euro Investition und Speicher für 0,063 Euro

Ein privater Stromspeicher mit 3,6 kWh Kapazität kostet 1.082,95 Euro und liefert über seine Lebensdauer Energie zum theoretischen Preis von 0,063 Euro pro kWh, inklusive Steuern. Auf dem Papier ist er günstiger als jeder Abschnitt des Stromtarifs. Das Problem ist nicht der Preis. Das Problem ist, dass die Anlage für einen Juli-Dienstag ausgelegt wurde, aber Spanien lebt nicht im Juli. Wenn ein Dezembertag oder eine regnerische Woche kommt, liefern die Module nur minimale Erträge und jemand muss auf das Netz zurückgreifen.

Was kostet eine private Photovoltaikanlage?

Die Marktspanne liegt zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Ein Reihenhaus mit 4.500 W Modulleistung und einem Hybridwechselrichter von 4 kW kostet etwa 5.000 Euro: zehn 450-W-Module zu je 190 Euro, rund 2.000 Euro für den Growatt-Wechselrichter und der Rest für Montage und Arbeitskosten. Ein anderer Fall mit 3,2 kW aus sechs 535-W-Modulen und einem Huawei-Wechselrichter (3 kW) bestätigt diesen Preis. Ein drittes Beispiel lag bei legalisierten 4.000 Euro, mit sechs 530-W-Modulen, installiert von drei Arbeitern an einem einzigen Tag.

Der Unterschied zwischen den Angeboten liegt nicht in der installierten Leistung. Er liegt darin, wer die Installation durchführt und wie stark die Dachmontage aufgeblasen wird – der Posten, über den am wenigsten diskutiert wird, aber am meisten belastet.

Die Speicherrechnung: 0,063 Euro pro kWh überzeugen nicht

Die Berechnung ist einfach: Ein 3,6-kWh-Speicher für 1.082,95 Euro, garantiert für 6.000 Entladungen bei 80 % Kapazität. Multipliziert man —3,6 mal 0,8 mal 6.000—, ergeben sich 17.280 kWh über die gesamte Lebensdauer. Geteilt ergibt das 0,063 Euro pro kWh. Der Widerspruch kommt schnell: Diese Zahlen gehen von einer perfekten Zyklierung aus, ohne Kälteverluste, ohne beschleunigte Degradation und ohne vorzeitigen Ausfall. In der Praxis erwacht der Speicher oft halb leer, häufiger als es das Prospekt suggeriert.

Und es gibt einen zweiten, tiefergehenden Dissens. Die Amortisation eines Speichers und die tatsächliche Ersparnis passen nicht ganz zusammen, denn wer Speicher kauft, sucht nicht primär nach Einsparungen: Er will unabhängig vom Netz sein. Die vollständige Berechnung, Posten für Posten, bietet Stoff für lange Diskussionen.

Warum die Anlage für den Winter dimensioniert werden muss

Die Daten eines Dezembertags im Süden sind hartnäckig. Bei minimalem Verbrauch —selten über 0,5 kW— reichen die Module nicht aus und das System fällt ins Defizit. An einem bewölkten Tag liefert eine 4,8-kW-Anlage insgesamt 600 Wh, ein Zehntel eines guten Tages.

Die praktische Schlussfolgerung ist unbequem: Ohne Netzunterstützung oder Notstromaggregat hält keine private Anlage eine regnerische Woche durch. Daher die Empfehlung, mindestens 20 % über den Standardverbrauch hinaus zu dimensionieren, oder sogar das Doppelte des jährlichen Verbrauchs, berechnet mit PVGIS. Der Bedarf steigt sofort, wenn Strom scheinbar gratis wird. Vorsicht vor Übertreibung: Wenn weniger als 80 % für den Eigenverbrauch genutzt werden, entfällt die Förderung.

Einspeisevergütung: Verkauf zu 7 Cent, Kauf teurer

Überschüsse werden nicht bar ausgezahlt. Es entsteht ein Guthaben, das später gegen den verbrauchten Strom verrechnet wird, wenn die Anlage nicht produziert. Hier liegt der Ärger: Die eingespeiste kWh wird zum Großhandelspreis vergütet —rund 7 Cent, je nach verfügbaren Referenzen—, während der spätere Einkaufspreis ein Vielfaches davon beträgt.

Daher die Bewegung des Null-Einspeisung-Ansatzes: Überschüsse in den Speicher oder zur Warmwasserbereitung leiten. Andere ziehen es vor, die Vertragsleistung minimal anzupassen und keinen einzigen Kilowatt zu verschenken. Das System belohnt nicht den größten Produzenten, sondern den besten Anpasser.

Kleine Windkraftanlagen konkurrieren nicht mit Solarmodulen

Das 1.100-Euro-Windrad, das 20 Jahre Dienst verspricht, erzeugt bis zu 5 kW pro Tag. Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage produziert 5 kW in einer Stunde. Hinzu kommt, dass sie laminare Strömung ohne Turbulenzen benötigt, was zwischen Gebäuden unmöglich ist. Städtische Experimente enden meist mit der Demontage. Außer man lebt an einem Ort mit konstantem Wind und ohne Hindernisse, lohnt sich Mini-Windkraft nicht.

Die Abdrift zur totalen Autarkie

Ein Teil der Beobachter hat sich von reinen Kostenrechnungen abgewandt und strebt Abschottung an. Man sieht Häuser, die zonenweise isoliert sind, mit Lithium-Batterien und einem 5-kW-Dieselgenerator mit automatischem Start, der vier bis fünf Tage mit 15 Litern Diesel durchhält. Dazu kommen trockenes Holz, Tropfbewässerung auf 900 Quadratmetern und eigenes Wasser. Die Motivation ist nicht mehr die Stromrechnung.

Es geht um einen Plan B, falls die Versorgung ausfällt. Und auf diesem Feld hört die Photovoltaik auf, mit dem Tarif zu konkurrieren, und beginnt, mit der Sicherheit zu konkurrieren.

Die Zahlen, nebeneinander gestellt, laden zu schnellen Entscheidungen ein: Module ja, Speicher hängt davon ab, Windrad nein. Aber die Amortisation ist nicht das Einzige, was man kauft, und das System lässt immer weniger Spielraum für jene, die die Hälfte ihres Verbrauchs selbst produzieren wollen. Was ist echte Unabhängigkeit vom Netz wirklich wert?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (239 Antworten).

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