Parfüm als Geschenk für Kolleginnen: Viele sehen es als Fehler

Forum-Nutzer sind gespalten über Parfüm-Geschenke an Kolleginnen wegen Intimität und Risiko. Gutscheine setzen sich als sichere Alternative durch.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Parfüm als Geschenk für Kolleginnen: Viele sehen es als Fehler
Parfüm als Geschenk für eine Kollegin: Viele raten davon ab

Ein Mann sucht ein Geschenk für eine Frau zwischen 40 und 50 Jahren im beruflichen Kontext und erwägt einen bekannten, aber nicht zu offensichtlichen Marken-Parfum. Die überwiegende Mehrheit antwortet mit einem klaren Nein: Parfüm ist ein intimes Geschenk und kann im Büro-Umfeld als Annäherungsversuch missverstanden werden. Mit 121 Antworten entwickelt sich die Diskussion zu einer kleinen Abhandlung über Etikette, Chemie und Preise.

Warum Parfüm kein professionelles Geschenk ist

Das am häufigsten genannte Argument ist, dass Parfüm fast so aufdringlich wie Unterwäsche als Geschenk sei. Wenn der Schenkende ein Mann und die Empfängerin eine Frau ist, mit der nur eine berufliche Beziehung besteht, wird die Geste als Anspielung gewertet. Mehrere Beiträge betonen, dass die Grenze zwischen Aufmerksamkeit und Flirten leicht überschritten wird und Missverständnisse nicht rückgängig gemacht werden können.

Es gibt eine zweite, pragmatischere Einwände: Der Geruchssinn ist höchst persönlich. Ein teures Parfüm, das nicht gefällt, bleibt im Regal liegen, und die Empfängerin fühlt sich unwohl, weil sie unnötige Ausgaben verursacht hat. Die immer beliebter werdende Alternative ist ein Geschenkgutschein von El Corte Inglés (einem großen spanischen Kaufhaus) zusammen mit Pralinen, eine neutrale Geste, die die Wahl der Empfängerin überlässt. Belgische Schachteln von Godiva, Leonidas oder Pierre Marcolini werden als Qualitätsvarianten genannt.

Welche Düfte für Frauen zwischen 40 und 50 empfohlen werden

Wenn die Diskussion zu konkreten Duftnoten kommt, bricht der Konsens. Die am häufigsten genannten Namen sind Narciso Rodriguez, in den rosa und schwarzen Versionen, Prada Infusion d'Iris, Chanel Chance und Hermès Jour d'Hermès. Es handelt sich um blumige und elegante Düfte, die im Büro nicht stören. Auch Coco Mademoiselle, Miss Dior Parfum, Carolina Herrera Good Girl sowie Klassiker wie Caleche und Hermès 24 Faubourg werden erwähnt.

Chanel Nr. 5 spaltet die Meinungen. Für manche ist es der unbestrittene Klassiker, elegant und zeitlos; für andere riecht er altmodisch und wird im Schrank landen. Die Debatte dreht sich um die Veränderung der Rezepturen: Einige behaupten, dass klassische Düfte reformuliert wurden und nicht mehr wie früher riechen, was Blindempfehlungen erschwert.

Preis und das Risiko, danebenzugreifen

Das Budget liegt bei den meistgenannten Optionen zwischen 60 und 90 Euro und steigt bei Vorschlägen von Prada oder Tom Ford. Bei Tom Ford wird gewarnt, dass die Düfte manchmal zu experimentell für ein Geschenk ohne Vorwissen seien und die Haltbarkeit die Ausgabe nicht immer rechtfertige.

Die häufigste Schlussfolgerung ist kein Duft, sondern eine Warnung: Ohne Vertrauen ist Parfüm ein Wagnis, das schiefgehen kann. Der Gutschein löst keine Emotionen aus, versagt aber auch nicht.



Mit diesen Voraussetzungen gibt es das perfekte Geschenk nicht. Der Gutschein ist sicher, aber kalt; Parfüm ist persönlich und riskant. Niemand hat diese Gleichung gelöst.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (121 Antworten).

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