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Ordnungspolizist will RC-Auto zerquetschen: „Ich mach dich kaputt“
Ein Beamter versucht zweimal, mit dem Streifenwagen ein ferngesteuertes Auto auf der Fahrbahn zu überrollen, und droht dem Besitzer: „Ich mach dich kaputt“.
Zwei Versuche, ein ferngesteuertes Auto mit dem Streifenwagen zu zerquetschen
Ein funkferngesteuertes Auto rollt über die Fahrbahn. Ein Streifenwagen der lokalen Polizei kommt vorbei und versucht, statt auszusteigen und ein Protokoll aufzunehmen, das Spielzeug zu überrollen. Zweimal. Danach, so zeigt es das veröffentlichte Video, schimpft der Beamte den Besitzer des Spielzeugs mit den Worten „Ich mach dich kaputt“ an – ein Satz, der die Szene zusammenfasst. Es gibt kein Einsatzprotokoll, keine Identifizierung und keine offizielle Stellungnahme der Stadtverwaltung. Nur ein Video und einen Streit, der die Fakten seltsamerweise gar nicht bestreitet: Er streitet darüber, wer in der Sache im Recht ist.
Darf man auf der öffentlichen Straße mit einem ferngesteuerten Auto spielen?
Da ist der Spielraum eng. Ein RC-Auto ist kein Fahrzeug im Sinne der Straßenverkehrsordnung: Es ist ein Spielzeug, und sein Platz sind Parks, Brachflächen und für den Verkehr gesperrte Bereiche. Es auf eine offene Fahrbahn zu bringen ist eine Unvorsichtigkeit, die höchstens mit einer Aufforderung zum Entfernen oder einer Verwaltungsstrafe geahndet wird.
Und genau diese Regel macht dem Beamten zu schaffen. Wenn das Problem die missbräuchliche Nutzung der Straße war, lautet das Verfahren: aussteigen, identifizieren, Bußgeld verhängen. Mit dem Streifenwagen gegen ein Spielzeugobjekt zu manövrieren ist kein geregeltes Vorgehen: Es ist eine Machtdemonstration. Den Jugendlichen danach noch zu bedrohen, vollendet die Vorstellung. Man könnte argumentieren, der Beamte habe in der Sache recht gehabt. Das Problem ist, dass Recht haben die Anwendung von Gewalt in keiner Weise rechtfertigt.
Vom verbalen Ausbruch zur Herkunftstheorie
Ein Teil der Diskussion verlagerte sich auf die Herkunft der Beteiligten, um zu erklären, warum der Beamte gegenüber manchen frech wurde und gegenüber anderen nicht. Dieser Aspekt ändert nichts an der rechtlichen Analyse und bleibt hier außen vor: Amtsmissbrauch wird gleich beurteilt, unabhängig davon, wer ihn erleidet. Das Relevante ist langweiliger. Wenn es zwei Versuche gab, fremdes Eigentum zu beschädigen, und eine verbale Drohung, gibt es Grund für eine formale Beschwerde.
Die Analyse stockt genau dort, wo sie beginnt: Ohne Einsatzprotokoll, ohne identifizierten Beamten und ohne Stellungnahme der Gemeinde lässt sich nicht feststellen, ob dies ein einmaliger Ausrutscher an einem Nachmittag war oder etwas Tiefer Sitzendes.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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