Olga Viza und der 'Pizpirómetro': Nostalgie, die altert

Der 'Pizpirómetro' misst erneut das Alter von Olga Viza: Zwischen der Erinnerung an die 80er und dem Bewusstsein, dass wir alle altern, fällt die Punktzahl kaum ins Gewicht.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Olga Viza, zwischen Erinnerung und 'Pizpirómetro'

Der 'Pizpirómetro' ist jene inoffizielle Skala, mit der das Internet den Lauf der Zeit an den Gesichtern berühmter Personen misst. Diese Woche war die spanische Journalistin Olga Viza dran, die eine Ära beim TVE prägte und später bei anderen Sendern wirkte. In einem Moment der Nostalgie für die achtziger Jahre stimmten mehrere Kommentare darin überein, dass sie damals schon wie eine "Dame" wirkte – eine kuriose Paradoxie: War sie älter, als wir uns erinnern, oder spielt uns die Erinnerung einen Streich?

Manche verorten die Bilder in den frühen Achtzigern, andere in den Jahren 1980-82. Was niemand bestreitet: Viza hatte bereits jene Fernsehreife, die sie erkennbar machte. Die Frage, die in der Luft liegt, ist unvermeidlich: Warum wundert es uns, dass eine Person von vor vierzig Jahren nicht jung war? Vielleicht, weil der Bildschirm einen Moment einfriert, den die Wirklichkeit widerlegt.

Am Ende misst der 'Pizpirómetro' nicht das echte Alter, sondern die Distanz zwischen dem, woran wir uns erinnern, und dem, was wir waren. Und diese Distanz ist, bei Viza wie bei jedem anderen, immer größer, als wir glauben.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (32 Antworten).

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