Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Öffentliche Entschuldigung nach einer Katastrophe: Was Spanien von Nordkorea lernen könnte
Ein Gebäudeeinsturz in Pjöngjang 2014 führte dazu, dass sich ein General im Fernsehen bei den Opfern entschuldigte. In Spanien reicht die Verantwortung selten so weit.
2014 stürzte in Pjöngjang ein Gebäude im Umbau ein, und der Chefarchitekt, ein General, entschuldigte sich öffentlich bei den Angehörigen der Opfer. Der Vergleich mit Spanien ist kein Vorbild: Er ist ein unbequemer Spiegel darüber, wer die Schuld übernimmt, wenn ein Bauprojekt scheitert.
## Ein Einsturz in Pjöngjang und ein General vor den Opfern
Im Jahr **2014** stürzte ein Wohngebäude im Umbau in **Pjöngjang**, der Hauptstadt **Nordkoreas**, unkontrolliert ein. Dutzende Menschen starben. Das Ereignis fand in Medien mehrerer Länder Beachtung.
Was diesen Fall auszeichnete, war nicht der Einsturz selbst, sondern das, was danach kam. Der Chefarchitekt des Projekts, ein **General** —ein Großteil der Bauarbeiten im Land wird vom Militär ausgeführt—, erschien am Unglücksort. Er tat dies vor den Angehörigen der Opfer, von Angesicht zu Angesicht, um sich öffentlich zu entschuldigen. Das Staatsfernsehen übertrug die Szene im ganzen Land.
## Die Degradierung, die vermutlich folgte
Der öffentliche Auftritt war nicht das Ende der Strafe. Sehr wahrscheinlich wurde der General degradiert und verbrachte einige Zeit in einem Umerziehungslager, wo er Steine klopfte und Zeit hatte, über die Folgen seines Handelns nachzudenken. Dieser Teil hätte allerdings von einem Gericht festgelegt werden müssen, in diesem Fall einem Militärgericht. Der Unterschied zu Spanien liegt nicht in der Härte: Er liegt darin, dass sich dort der Verantwortliche vor die Betroffenen stellt.
## Was in Spanien passiert, wenn ein Gebäude einstürzt
In Spanien ist die übliche Reaktion auf einen Einsturz oder eine entgleiste Bahn eine andere. Jeder Verantwortliche wäscht seine Hände in Unschuld und zeigt im Kreuzfeuer der Anschuldigungen auf den nächsten. Die einen beauftragen einen Anwalt, die anderen machen sich aus dem Staub. Ein Rücktritt, wenn er überhaupt erfolgt, ist die Ausnahme und nicht die Regel.
Es geht nicht darum, das nordkoreanische Modell zu übernehmen, das Arbeitslager und ein Justizsystem ohne Garantien umfasst. Es geht darum, eine Kluft festzustellen: Öffentliche Rechenschaftslegung vor den Opfern ist hier eine Seltenheit. Und das hat in einer Wirtschaft, die vom Vertrauen in ihre Bauwerke und Infrastruktur abhängt, ebenfalls einen Preis.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (8 Antworten).
Ein Tweet behauptet, Kim Jong-Un habe eine Gehirnblutung erlitten und liege im Koma. Ohne offizielle Bestätigung nährt das Schweigen Pjöngjangs die Spekulationen.
Nordkorea hat in Hwasong sein erstes Internetcafé eröffnet – mit Call of Duty und Counter-Strike. Zeichen der Öffnung oder nur kontrollierte Unterhaltung? Daten und Analyse.
Javier Ruiz verlässt RTVE und unterschreibt bei La Séptima, dem neuen Sender von José Miguel Contreras, wo er laut offizieller Ankündigung eine entscheidende Rolle spielen wird.
Das spanische Blatt Público schiebt die Blocus-Krawalle der extremen Rechten zu und löst eine Kette von Theorien aus: von Ayuso bis zum Ex-KGB-Mann. Die ursprüngliche Meldung versinkt im Verdacht.
Ein viraler Beitrag kritisiert die Forderung, dass aus Amerika zugewanderte Kinder sich phonetisch wie Spanier anpassen sollen. Die Debatte vermischt Integration, Kultur und Schule.