NurFans-Einnahmen brechen ein: Sättigung und Nachfrageschock

Eine 36-jährige Marketingfachfrau berichtet von einem drastischen Einnahmeverlust auf OnlyFans. Dahinter stehen ein Angebotsschock und die zunehmende Sättigung des Creator-Marktes.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Einbruch der OnlyFans-Einnahmen: Sättigung und Nachfrageschock

Was passiert, wenn das Angebot an erotischen Inhalten unkontrolliert wächst? Eine Generation von Creatorinnen erlebt die Antwort gerade: Ihre OnlyFans-Einnahmen sind eingebrochen. Eine 36-jährige Marketingfachfrau gab kürzlich zu, dass ihr Monatsumsatz alarmierend gefallen war – und ihr Fall ist kein Einzelfall.

Das Phänomen hat einen ökonomischen Namen: Angebotsschock. Durch den massiven Zustrom neuer Creator – viele getrieben von beruflicher Unsicherheit – hat die Konkurrenz so stark zugenommen, dass sich die Abonnenten auf deutlich mehr Profile verteilen. Das Ergebnis ist ein allgemeiner Rückgang der durchschnittlichen Einnahmen pro Creator. Einige inoffizielle Analysten meinen, die OnlyFans-Blase sei geplatzt. Die Plattform, die während der Pandemie einen Boom erlebte, steht nun vor einer ausgereiften Marktsituation. Die Einnahmen konzentrieren sich auf das oberste 1 % der Creator, während die Basis zusehen muss, wie ihre Zahlen Monat für Monat schrumpfen. Die Frage, die im Raum steht: Ist das direkte Abo-Modell noch tragfähig, wenn jeder ein Konto eröffnen kann?

Es gibt keine Gewerkschaft, die diese Arbeiterinnen schützt, und keinen Mindestlohn, der sie absichert. Nur den Markt, der – wie immer – mit Überangebot schonungslos umgeht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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