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Der existenzielle Klagegesang, der mit einem Witz endet
Das Leben ist hart und Humor lindert alles: eine Analyse einer existenziellen Strömung, die auf Pessimismus mit schwarzem Humor antwortet.
Das Leben ist hart: die Klage, die mit schwarzem Humor beantwortet wird
Es ist sieben Uhr morgens, und die Zusammenfassung der Existenz passt in vier Worte: Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen. Das ist kein Selbsthilfe-Slogan, sondern das Eingeständnis, dass das Leben tatsächlich hart ist. In seiner rohesten Version wird die Diagnose mit einem "verdammt mies" oder einem "in un mondo difficile" abgegeben, das keiner Übersetzung bedarf.
Der Topos hat zwei Varianten: die desjenigen, der durchhält, und die desjenigen, der sich mit einem schiefen Lächeln daran erinnert, dass man am Ende obendrein stirbt. Dazwischen gibt es jene, die behaupten, die Härte treffe den Mann mit größerer Wucht, doch das Argument verliert sich bald in einem Witz, den man in familientauglicher Stunde besser nicht wiedergibt.
Die schärfste Erwiderung spielt mit der Doppeldeutigkeit von "hart": Wenn das Leben hart ist, dann ist das Härteste daran genau das, was dauert. Die Zirkularität des Witzes lässt keine logische Antwort zu. Denn tatsächlich ist die Dauer das Problem. Wäre sie kurz, wäre es ein übler Umstand; je länger sie sich zieht, desto mehr wird sie zur Routine des Durchhaltens.
Und dann kommt noch der Schlusspointe des Pessimisten, jenes "und obendrein stirbt man auch noch", das daran erinnert, dass die Mühe am Ende keine Belohnung kennt. Die einzige Zahl, mit der diese Strömung rechnet, ist die unanfechtbarste: Das Ende ist Pflicht. Angesichts dessen ist der einzige mögliche Trost der Humor, ob schwarz oder nicht, denn die Alternative – alles ernst zu nehmen – ist noch härter.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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