Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Neue katalanische Partei: Islamismus oder Strohmann der Linken?
Eine neue katalanische Partei wirft Fragen auf: blanko-Marke von Podemos oder islamistische Partei? Der Präzedenzfall von Lleida und das niederländische Vorbild DENK.
Sarracinismus oder Volksfront? Die neue katalanische Partei
Eine gerade erst in Katalonien aufgetauchte politische Partei wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Ohne bekanntes Programm und mit einem Namen, der bereits Kontroversen auslöst, bewegt sich die Formation zwischen zwei gegensätzlichen Deutungen: derjeniger, die sie als blanko-Marke der traditionellen Linken sehen, und derjeniger, die sie im politischen Sarracin verorten.
Die Hypothese der blanko-Marke
Die erste Deutung deutet darauf hin, dass die neue Formation nichts weiter als ein Instrumentalprojekt von Kräften wie Comuns, Podemos, ERC oder der PSC sein könnte, um das Spektrum einer hypothetischen Volksfront zu verbreitern. Nach dieser Sichtweise würde die Marke dazu dienen, Wählerinnen und Wähler zu gewinnen, die in den traditionellen Parteien nicht aufgehen. Manche fügen hinzu, dass das Projekt am Ende von diesen Strukturen absorbiert würde, wie es bei früheren Versuchen schon der Fall war.
Der sarracinistische Präzedenzfall in Lleida
Die zweite Deutung betont eine religiös-identitäre Komponente. In Lleida gibt es seit Jahren eine sarracinische Partei, was darauf hindeutet, dass das Terrain bereits erkundet wurde. Der Vergleich mit der niederländischen Partei DENK schwebt über der Debatte: eine Partei, die, eigenständig angetreten, eine bestimmte Wählerschaft mobilisieren und bei einem Teil der Bevölkerung Alarmglocken zum Läuten bringen könnte. Einige Analysen halten es für möglich, dass solche Projekte, wenn sie sich festigen, am Ende den Parteien Stimmen abziehen könnten, die bislang auf die Unterstützung der muslimischen Gemeinschaft zählten.
Reaktionen und Skepsis
Das Misstrauen ist weit verbreitet. Manche Stimmen ironisieren über weibliche Unterstützung für die Partei, allerdings ohne dokumentarische Grundlage. Andere verweisen darauf, dass die Bewegung ein weiterer Versuch bleiben wird, der vom bestehenden politischen Spiel absorbiert wird. Die Skepsis gegenüber einer Partei, von der weder Gesichter noch Programm bekannt sind, prägt die Stimmung. Das Einzige, was klar ist: Die bloße Existenz der Formation öffnet die Diskussion über Identitätswahl und die Grenzen des Parteiensystems in Spanien neu.
Abzuwarten bleibt, ob die neue Formation ein Fühler, ein echtes Projekt oder ein Wahlmanöver ist. Im Moment ist das Mysterium ihr einziges Kapital.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).
Panchitada Nacional, eine virale Bewegung aus Spanien, kündigt ihre Wahlkandidatur an. Sie reiht sich in eine Vielzahl von Kleinstparteien ein. Weit verbreitete Skepsis: Wird ihr das gelingen?
Eine inoffizielle 'Wokeness'-Rangliste sieht die spanische PP als die wokeste Partei, noch vor Vox, Podemos und PSOE. Die Punktzahlen und die Debatte, die sie auslösen.
Die spanische UCO stuft die Aussage einer Drogenhändlerin als glaubwürdig ein, die einen Anschlag auf Richterin Biedma plante, die den Bruder des Premiers untersuchte.
Stimmenkauf, Pakte mit Separatisten, Schmutzkampagne des Staates und acht Jahre ohne Haushalt: Die Bilanz von Spaniens Pedro Sánchez spaltet diejenigen, die ihn als schlechtesten Regierungschef sehen.