Necroporra 2026: Die Namen, die jedes Jahr im Spiel sind
Jeden Januar eröffnet eine Gruppe von Fans makabrer Statistik die Saison: Es geht darum, vorherzusagen, welche Prominenten noch vor Ende des Jahres sterben werden. Die Necroporra 2026 hat bereits ihre ersten Listen veröffentlicht, und die am häufigsten genannten Namen sind die üblichen Verdächtigen: Clint Eastwood, Jordi Pujol, Sophia Loren und Jack Nicholson. Das Prinzip ist einfach: vier feste Tipps und ein Joker, in der Hoffnung, dass der Sensenmann keinen vergisst. Doch die Realität spielt oft Streiche. Im vergangenen Jahr etwa lag einer der Teilnehmer mit Robert Redford richtig und prahlt seitdem mit seinem Gespür. Die Kandidatenliste ist zu einem Ritual geworden, das schwarzen Humor, Demografie und eine Prise morbide Faszination mischt. Wer traut sich, mitzumachen?
Die Namen, die nie fehlen (oder zumindest glaubt man das)
Bei den festen Tipps herrscht Konsens: Clint Eastwood, 95 Jahre alt, ist der Patriarch der Runde. Dahinter folgen Jordi Pujol, ehemaliger Präsident der katalanischen Regionalregierung Generalitat, und Sophia Loren, die mit ihren 91 Jahren noch immer aktiv ist. Auch Jack Nicholson, der sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, taucht in fast allen Vorhersagen auf. Die Frage drängt sich auf: Wie lange sagen wir schon voraus, dass sie gehen müssen? Seit fünfzehn Jahren tippen wir auf Soros, Pujol und Clint Eastwood, urteilt ein Teilnehmer, und dann sterben Anne Heche oder jemand aus Friends. Die Ironie liegt darin, dass der Tod keine Wetten versteht.
Der Joker, dieser Wildcard-Tipp, der auf einen relativ jungen Menschen fallen sollte, sorgt für mehr Unsicherheit. Manche setzen auf Bruce Willis, andere auf Laporta – ob wegen seiner Mehlaffäre oder seiner Präsidentschaft ist unklar –, und einige riskieren sogar Amancio Ortega. Die Liste der Kandidaten ist endlos: Warren Buffett, Dick Van Dyke, Juan Carlos I., Noam Chomsky, Mirtha Legrand... Die Riege der prominenten Senioren ist groß, und jedes Jahr kommen neue Namen hinzu.
Der Tod folgt keinem Drehbuch: Die unerwarteten Abgänge
Die Geschichte der Necroporra ist voller Überraschungen. 2025 starb beispielsweise der Zauberer Juan Tamariz im Alter von 80 Jahren. Auch Eve Marie Saint, die Schauspielerin aus Der unsichtbare Dritte, verließ uns mit 102 Jahren. Und Kevin Keegan, der „Rat“, war zwar nicht genau eine Person, erhielt aber eine Schweigeminute in der Premier League. Die Liste der Verstorbenen umfasst auch Ziober, einen ehemaligen Basketballspieler, der mit 60 Jahren starb, sowie José Emilio Santamaría, der mit 96 Jahren noch in manchen Tipps auftauchte. Die Sarracena ist klar: Der Tod hält sich nicht an Skripte.
Einige behaupten, Elite-Sportler hätten aufgrund von Gigantismus und körperlicher Abnutzung eine geringere Lebenserwartung. Ein Teilnehmer fasst es zusammen: Es gibt viele ehemalige Basketballspieler, die zwischen 45 und 65 Jahren sterben. Lichtjahre entfernt von anderen Sportarten wie Golf. Diese Aussage mag diskutabel sein, fügt dem Spiel jedoch eine interessante Nuance hinzu: Nicht nur das Alter zählt, sondern auch der Verschleiß.
Von Politik bis Showbiz: Die häufigsten Kandidaten
Die Kandidatenliste spiegelt die aktuelle Lage wider. Joe Biden, Donald Trump, Nicolás Maduro und Pedro Sánchez erscheinen in mehreren Vorhersagen. Auch Platz für Klassiker ist vorhanden: Felipe González, José María Aznar – obwohl letzterer kaum erwähnt wird – und Juan Carlos I. In der Unterhaltungswelt sind die meistgenannten Namen Woody Allen, Roman Polanski, Francis Ford Coppola und Martin Scorsese. Die Generation der Regisseure der 70er-Jahre steht im Fokus: Ich habe sie sehr lieb, und wir rücken immer näher zum Abschied, gesteht ein Teilnehmer.
Die Liste der möglichen Tipps enthält auch Raphael, Luis del Olmo, Miquel Roca und Alfonso Guerra. Internationale Namen fehlen ebenfalls nicht: Bernie Ecclestone, Celine Dion, Yoko Ono und Morgan Freeman. Die Necroporra ist zu einem Thermometer für das Alter der Berühmtheiten geworden.
Der Überraschungsfaktor: Wenn der Tod nicht ankündigt
Einer der Teilnehmer ist sich sicher: Der Gewinner des Goldenen Schädel 2024 stellt seinen Trophäe zur Verteidigung, nachdem er dieses Jahr nichts richtig getippt hat. Selbstironie gehört zum Spiel. Andere wählen die Strategie, einen jungen Namen einzubauen, um den Joker abzusichern. Rafa Nadal, Fernando Alonso und sogar Pedro Sánchez tauchen in einigen Listen auf. Der riskanteste Tipp kommt von denen, die Trump, Biden und Mojamé VIH einschließen – ein Name, bei dem wir nicht wissen, ob es ein Tippfehler oder ein Scherz ist.
Die Necroporra 2026 ist angelaufen. Die Listen sind geschlossen, die Namen liegen auf dem Tisch, und jetzt heißt es warten. Wie ein Teilnehmer sagt: Ich glaube wirklich, dass alles eintreten wird. Hoffentlich irrt er sich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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