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Mozz schlägt Steuer auf Rentiere zur Finanzierung eines Grundeinkommens vor
Mozz regt eine Steuer auf Rentiere an, um ein Grundeinkommen zu finanzieren, während die KI voranschreitet. Die Debatte darüber, wer die Automatisierung bezahlt, ist eröffnet.
Mozz schlägt vor, eine Steuer auf Rentiere zu prüfen, um ein bedingungsloses Grundeinkommen angesichts des Vormarschs der künstlichen Intelligenz zu finanzieren. Die Idee ist nicht ausgearbeitet, und er selbst stellt sie bewusst vage dar.
Die künstliche Intelligenz schreitet voran, und eine unbequeme Frage macht in Wirtschaftskreisen die Runde: Was passiert, wenn die Automatisierung einen erheblichen Teil der Bevölkerung arbeitslos macht? Mozz, eine bekannte Figur im Bereich der Wirtschaftsanalyse, hat einen Vorschlag vorgelegt, der, obwohl bewusst vage formuliert, in eine konkrete Richtung weist: Rentiere besteuern, um ein Grundeinkommen zu finanzieren.
## Ein Grundeinkommen, finanziert von denen, die von ihrem Vermögen leben
Die Kernidee ist leicht formuliert, aber schwer umzusetzen. Wenn KI und Automatisierung die Nachfrage nach menschlicher Arbeit senken, wird der Staat eine Einnahmequelle brauchen, die nicht auf Lohnsteuern beruht. Mozz schlägt vor, dass diese Quelle die Rentiere sein sollten: jene, die Einkommen aus dem Besitz von Vermögenswerten beziehen, nicht aus ihrer Arbeit. Der Vorschlag nennt weder Steuersätze, Bemessungsgrundlagen noch Schwellenwerte, und der Autor selbst präsentiert ihn mit einer Ambiguität, die er selbst einräumt.
Der Kontext ist wichtig. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Konzept, das seit Jahrzehnten in der akademischen und politischen Debatte steht, doch das Automatisierungsargument hat ihm neuen Auftrieb gegeben. Die Vorstellung, dass KI qualifizierte Arbeitsplätze ersetzen kann, nicht nur manuelle, hat einige Ökonomen dazu gebracht, zu überdenken, ob das aktuelle Steuersystem tragfähig ist.
## Der Elon-Musk-Tweet, der die Debatte begleitet
Mozz' Beitrag zitiert eine Nachricht von Elon Musk auf X: "Nothing will stand up to super intelligence" ("nichts wird der Superintelligenz standhalten"). Das Zitat ist kein Zufall. Musk warnt seit Langem, dass die KI praktisch bei jeder Aufgabe die menschliche Fähigkeit übertreffen wird, und diese Warnung ist zu einem Gemeinplatz in Diskussionen über die Zukunft der Arbeit geworden. Der Verweis auf Jihan Butleriana, der in der Nachricht erscheint, deutet auf einen Denkrahmen hin, wie die Wirtschaft neu organisiert werden kann, wenn die Arbeit nicht mehr das Zentrum bildet.
## Eine Debatte, die nicht neu ist, aber an Dringlichkeit gewinnt
Der Kern von Mozz' Vorschlag ist nicht originell. Ökonomen, die das Grundeinkommen in Finnland oder Kanada untersucht haben, diskutieren seit Jahren, wie es zu finanzieren wäre. Was die aktuelle Debatte hinzufügt, ist das Tempo. Automatisierung ist keine Science-Fiction-Hypothese mehr: Sie betrifft konkrete Aufgaben in Fabriken, Büros und im Dienstleistungssektor. Die Frage ist nicht mehr, ob es technologische Arbeitslosigkeit geben wird, sondern wie viel und wen sie zuerst treffen wird.
Die Vagheit von Mozz' Vorschlag kann beabsichtigt sein. Indem er nichts Konkretes nennt, vermeidet er den politischen Verschleiß einer detaillierten Steuerdebatte. Doch er lässt auch die entscheidende Frage offen: Wer genau ist ein Rentier, und wie besteuert man ihn, ohne Investitionen zu entmutigen? Das ist der Teil, der vorerst offen bleibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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