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Mónica Lewinsky mit 48: Die Zeit hat sie endlich belohnt
Die ehemalige Praktikantin des Weißen Hauses, heute 48, löst eine überraschende Einhelligkeit aus: Sie sieht besser aus als je zuvor. OP, Reife oder späte Genugtuung?
Mónica Lewinsky heute: die Verwandlung, die verunsichert
Der Name Mónica Lewinsky ist wieder im öffentlichen Gespräch, und diesmal nicht wegen eines Dokumentarfilms oder Interviews. Die ehemalige Praktikantin des Weißen Hauses, die mit 22 Jahren den Skandal auslöste, der Bill Clintons Präsidentschaft prägte, ist zum Mittelpunkt einer Debatte geworden, in der ihre Vergangenheit weniger zählt als ihre Gegenwart. Die Frage, die durchs Netz geistert, ist simpel: Wie kann sie mit 48 besser aussehen als mit Anfang zwanzig?
Die Antwort erzeugt eine fast einstimmige Übereinkunft. Zum einen Mal sind sich gegensätzliche Lager einig: Lewinsky ist mit einem Vorteil gealtert, der bei berühmten Frauen selten vorkommt. Manche führen die Veränderung auf den OP-Saal zurück, mit der Selbstverständlichkeit, mit der man über ausgetauschte Ersatzteile spricht. Andere machen ihre Haltung und ihre Reife dafür verantwortlich. Aber das Auffällige ist nicht die Diagnose, sondern dass es die Debatte überhaupt noch gibt.
Was niemand erwartet hat: der Konsens über ihr Aussehen
Die vorherrschende Meinung ist, dass Lewinskys heutiges Erscheinungsbild ihre Jahre unfreiwilliger Berühmtheit weit hinter sich lässt. Eine Kommilitonin aus einem Masterstudiengang in London im Jahr 2005 erinnert sie als „hübsch und höflich" und betont, dass sie das Gelächter und die Blicke mit Würde ertrug. Dieses Detail liefert etwas, was im übrigen Austausch fehlt: Menschlichkeit.
Natürlich ist nicht alles Lob. Der Verdacht einer Schönheitsoperation schwebt über jedem aktuellen Foto. Chirurgen, Kosmetikerinnen und Teleobjektive haben die Gesichtsanalyse zum Massensport gemacht. Aber selbst die Skeptiker geben am Ende klein bei: „Drastischere Veränderungen gab es schon", räumt einer der wenigen ein, die sich trauen, am OP-Tisch zu zweifeln. Die Ironie: Der Körper einer Frau, die einst für ihre Taten verurteilt wurde, wird heute wegen ihrer Falten beurteilt.
Der Skandal, der nicht vergeht
Unter der Oberfläche der Schönheitsdebatte zeigt sich Clintons Schatten. Manche erinnern daran, dass Lewinsky kein Vergehen beging: Das Problem war der Meineid eines Präsidenten und die anschließende öffentliche Lüge. Und in der Abteilung historischer Kuriositäten belegt eine wieder ausgegrabene Biografie von Lyndon B. Johnson, dass das Weiße Haus schon Bewohner mit weit riskanteren Gewohnheiten hatte.
Die erneute Aufmerksamkeit für Lewinsky lässt sich auch generationell lesen. Sie ist nicht mehr die Praktikantin, die zur Boulevardware wurde, sondern eine Frau, die sich als Aktivistin gegen Cybermobbing neu erfunden hat. Dass die Debatte weiter um ihren Körper kreist, sagt mehr über die Welt, die sie betrachtet, als über sie selbst. Im Moment gibt es nur einen Konsens: Die Zeit hat ihr, gegen jede Prognose, recht gegeben.
Das Etikett, das dieser Tage kursiert, „tudei", fasst die Idee brutal zusammen: heute, besser als je zuvor. Die offene Frage ist, ob eine Gesellschaft, die sie zum Symbol doppelter Sarracena machte, bereit ist, in ihr mehr zu sehen als einen rekonstruierten Körper.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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