Moncloa stärkt Alvise gegen Vox-Zwanzig-Prozent-Marke

Forumthread behauptet, Moncloa fördere Alvise, um Vox-Sitze zu reduzieren. Eine Million Stimmen brächten keine Mandate, aber Verschiebungen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Moncloa stärkt Alvise gegen Vox-Zwanzig-Prozent-Marke
Alvise Pérez als mögliche Torpedo für die 20%-Marke von Vox

Warum taucht Alvise Pérez kurz vor den Parlamentswahlen überall auf? Einige behaupten in der Debatte, dass das Moncloa-Palast (Sitz des spanischen Regierungschefs) SALF (Se Acabó La Fiesta) medial fördert, um Vox Sitze abzunehmen und eine neue Regierung unter Pedro Sánchez zu erleichtern. Diese These ist nicht neu, hat aber in den letzten Tagen aufgrund der Lawine an Berichterstattung über den Kandidaten an Dynamik gewonnen. Eine kursierende Berechnung besagt, dass eine Million Stimmen für Alvise ihm zwar keine Abgeordnetenmandate einbringen würden, aber Vox durch das Verteilungsverfahren mehrere Sitze kosten würde, was zunächst der PSOE und dann der PP zugute käme.

Die Angst, dass Alvise Vox Stimmen abzieht

Einige vertreten die Ansicht, dass eine Stimme für Alvise bei den Wahlen wie eine Stimme für Frente Obrero oder Falange sei: eine verlorene Stimme, die dem Lager schadet. Das Argument lautet, dass sich 99 % des Programms von Vox und SALF identisch sind, weshalb eine Spaltung der Wählerschaft nur der Linken nützt. Gegenargumente betonen, dass Alvise im Europäischen Parlament gute Arbeit leistet und seine Kontrollfunktion nützlich sei.

Die 20%-Hürde von Vox und Sitzverschiebungen

Die zentrale Sorge ist, ob Vox in den Umfragen die 20 %-Marke erreichen wird. Es wird argumentiert, dass die Strategie der PPSOE darin besteht, Iustitia Europa und Alvise zu propagieren, damit Vox diese Schwelle nicht überschreitet, und dass dieser Schachzug funktionieren wird. Die am häufigsten wiederholte Prognose ist, dass es durch diese Kandidaturen zu einer bemerkenswerten Übertragung von Sitzen von Vox zur PSOE kommen wird. Die daraus gezogene Schlussfolgerung lautet, dass eine Stimme für Alvise einer Stimme für die PSOE gleichkommt.

Nützliche Stimme und D'Hondt-Gesetz

Die Debatte über die „nützliche Stimme“ zieht sich durch die gesamte Diskussion. Es wird argumentiert, dass das D'Hondt-Wahlsystem Splitterparteien, die in allen Wahlkreisen antreten, stark benachteiligt, und dass eine Stimme für die führende Partei nicht dasselbe bewirkt wie eine Stimme für die drittgrößte. Die Schlussfolgerung lautet, dass man sich für das kleinere Übel mit den besten Erfolgsaussichten entscheiden sollte. Andere behaupten, dass das Bündnis aus Vox und PP auch dann 177 Sitze erreicht, wenn zwanzig Alvise-Kandidaten antreten, und dass Sánchez nur durch eine noch schlimmere Version der Anschläge vom 11. März gerettet werden könnte.

Chat-Control-Kontroverse und interne Konflikte

Die Diskussion wandte sich der Kontroverse zu, ob Alvise für Chat Control gestimmt habe. Einige behaupten, dies sei eine Falschmeldung von Vox gewesen, verbreitet durch einen Influencer und einen kontrollierten Dissidenten; Alvise habe für die Durchführung einer Abstimmung gestimmt, nicht für Chat Control selbst. Gegner halten dagegen, dass Alvise gegen die Ablehnung der Verlängerung von Chat Control 1.0 gestimmt habe, was keine Falschmeldung sei. Die Debatte bleibt offen.



Mit diesen Fakten ist die Frage nicht, ob Alvise ein Betrüger oder ein nützlicher Kontrolleur ist. Die Frage ist, wie viele Stimmen er abziehen kann und von wem. Und das weiß zu diesem Zeitpunkt niemand.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (193 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

Volver