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Migranten-Regularisierung in Spanien: Banken sehen 50.000 neue Kunden in Ceuta
Der spanische Arbeitgeberverband fordert die Regularisierung von 150.000 offenen Stellen, Ana Botín applaudiert: mehr Bevölkerung, mehr Kunden. Kritiker sehen Billigarbeitskräfte und sinkende Löhne.
Die Schnell-Regularisierung, die die Arbeitgeber fordern und die Banken begrüßen
Der Wunsch der spanischen Arbeitgeberverbände, die außerordentliche Regularisierung von Migranten zu beschleunigen, ist keine Geste der Solidarität: Es ist eine Marktoperation mit klaren Zahlen auf dem Tisch. Der Arbeitgeberverband behauptet, es gebe 150.000 offene Stellen, die spanische Arbeitskräfte nicht besetzen, und Unternehmer in Ciudad Real bestehen darauf, dass sie die Tür für Einwanderung öffnen müssen. Die Banken sehen das noch deutlicher: Ana Botín, Vorsitzende von Santander, brachte ihre Zustimmung zur Regularisierung auf eine Formel, die sprichwörtlich wurde: „Mehr Bevölkerung, mehr Kunden." Das heißt: 50.000 potenzielle Neukunden in Ceuta, gefeiert wie eine Beute.
Die wirtschaftliche Lesart der Sache lässt jedoch eine andere Deutung zu. Wer das „solidarische" Konzept ablehnt, hält dagegen, dass es hier um Arbeitskräfte ohne Rechte, ohne Tarifvertrag und ohne Verhandlungsmacht geht, die bereit sind, für eine Schale Reis zu arbeiten und in Stockbetten zu schlafen. Dieselbe Analyse besagt, dass Unternehmer, die angeblich keine Arbeitskräfte finden, sie schlicht nicht zum Preis finden, den sie zahlen wollen. In dieser Lesart erweitert die Regularisierung den Arbeitsmarkt nicht: Sie prekärisiert ihn. Und die Kosten, so das Argument, trage die Gesellschaft als Ganzes, während der Gewinn bei wenigen konzentriert werde.
Die Spannung zwischen beiden Lesarten ist nicht gering. Wenn die „Schnell-Regularisierung" kommt, wird die Frage nach Löhnen, Mieten und Arbeitsbedingungen von einer Grenzfrage zu einer inneren Debatte. Die Prognose steht im Konjunktiv: Die Arbeitgeberverbände bekommen ihre administrative Beschleunigung, aber die soziale Rechnung taucht am Ende im Kleingedruckten der Mietverträge und Lohnzettel auf.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Ana Botín befürwortet eine Regularisierung von Migranten, denn 'mehr Bevölkerung, mehr Kunden'. Eine Analyse der Wirtschaftsinteressen und der Kosten für den normalen Bürger.
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