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Wie kann ein 277-köpfiges Ausbildungsschiff gegen eine der meistfotografierten Brücken der Welt prallen? Das mexikanische Segelschiff Cuauhtémoc, das am selben Tag in New York eingelaufen war, stieß mit seinen Masten gegen die Brooklyn Bridge, da die Durchfahrtshöhe nicht ausreichte. Das Ergebnis laut ersten Daten: 23 Verletzte, davon vier schwer, und mindestens zwei Tote. Dies ist kein Detail: Das Schiff wurde 1982 auf den Werften von Bilbao gebaut, ist seit fast vier Jahrzehnten im Dienst und hatte 277 Menschen an Bord.
Was genau an der Brooklyn Bridge geschah
Die Cuauhtémoc lief gerade aus New York aus, als ihre für die Brückenöffnung zu hohen Masten die Struktur trafen. Mehrere Besatzungsmitglieder hingen hunderte Fuß über dem Wasser an den Rahen fest, klammerten sich an die Takelage, um nicht ins Wasser zu fallen. Sicherheitsgurte und Lebensleinen verhinderten nach vorliegenden Videos eine höhere Opferzahl. Die Auslaufmanöver gestaltete sich schwierig: Der Schlepper, der das Segelschiff unterstützte, konnte den Aufprall nicht verhindern.
Einige behaupten, der Fehler lag beim Schlepper, der die Richtung hätte kontrollieren müssen. Andere weisen auf einen Berechnungsfehler bei der Masthöhe oder ein Rückwärtsmanöver hin, das das Schiff steuerlos ließ. Fakt ist, dass das Ausbildungsschiff der mexikanischen Marine, gebaut in Spanien, strukturelle Schäden erlitt und die Ausbildungsreise unterbrochen wurde.
Opfer und offizielle Reaktion
Das mexikanische Marineministerium bestätigte den Vorfall und den Zustand von Personal und Material, ohne Details zu den Ursachen zu nennen. Zum Zeitpunkt des Geschehens gemeldete Zahlen: 23 Verletzte, vier schwer, zwei Tote. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in New York gebracht. Die Untersuchung liegt bei den Hafenbehörden, die in den USA der Bundesregierung unterstehen.
Kontext: Ein Ausbildungsschiff mit spanischer Geschichte
Die Cuauhtémoc wurde 1982 auf den Werften von Bilbao vom Stapel gelassen, derselbe Typ Segelschiff, der auch für die venezolanische Marine gebaut wurde. Die Ironie: Ein in Spanien hergestelltes Schiff, benannt nach einem aztekischen Kaiser, kollidiert mit einer Brücke, die von einem deutschen Ingenieur in New York entworfen wurde. Das Fahrzeug ist ein Symbol der mexikanischen Marine und absolviert weltweit Ausbildungsreisen.
Reaktionen: Zwischen Spott und technischer Analyse
Der Vorfall löste alle Arten von Kommentaren aus. Von denen, die bemerkten, dass ein Segelschiff ohne Schlepper wie ein Wohnmobil ohne Kran sei, bis zu denen, die auf fehlende Erfahrung bei Hafenmanövern hinwiesen. Einige erinnerten auch daran, dass das Schiff über schwache Maschinenräume zur Unterstützung verfügt, was das Manöver beeinflusst haben könnte. Die Anwesenheit von Frauen in der Besatzung war ein weiterer diskutierter Punkt, obwohl keine Daten eine Theorie dazu stützen.
Auf politischer Ebene fehlten auch Hinweise auf Hispanophobie und die Schwarze Legende nicht, mit Vergleichen zwischen der spanischen und angloamerikanischen Kolonialisierung. Ein Klassiker, wann immer etwas im Zusammenhang mit Mexiko passiert.
Zustand der Brücke und des Schiffs
Die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge ist eine der ältesten Strukturen ihrer Art in den Vereinigten Staaten. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Schiff sie trifft, obwohl solche Vorfälle mit dieser Art Segelschiff selten sind. Die Schäden am Schiff verhinderten die Fortsetzung der Ausbildungsreise. Die Rechnung für die Reparatur der Brücke, falls jemand dafür zahlen muss, hat noch keinen klaren Schuldigen.
Die offene Frage: Wer übernimmt die Verantwortung für eine Kollision, die durch eine einfache Höhenmessung hätte vermieden werden können? Die Antwort wird, wie fast immer, die Zeit geben oder eine Untersuchung, die kaum jemand lesen wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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