Messgerät findet 25W Phantomverbrauch an den Badezimmerlampen

Ein Forumsnutzer entdeckt 25W Phantomverbrauch an den Transformatoren seiner Badezimmerlampen, obwohl das Licht ausgeschaltet ist. Die geschätzten Jahreskosten liegen bei rund 33 Euro.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Messgerät findet 25W Phantomverbrauch an den Badezimmerlampen
Messgerät findet 25W Phantomverbrauch an den Badezimmerlampen

Ein Messgerät für den aktuellen Verbrauch, das am Verteilerkasten installiert wurde, hat eine Anomalie entdeckt, die jeder Logik widerspricht: Wenn das Badezimmerlicht eingeschaltet ist, sinkt der Verbrauch; wenn es ausgeschaltet ist, steigt er. Die Differenz liegt bei rund 20-22 W, zu denen die 3 W der GU5.3-LED-Lampe hinzukommen. Insgesamt sind das etwa 25 W Phantomverbrauch, die bei rund um die Uhr ausgeschaltetem Licht etwa 32,85 Euro pro Jahr ausmachen, laut erster Berechnung mit 0,15 €/kWh.

Es gibt eine technische Erklärung, die die Intuition widerlegt: Die 220V-AC-zu-12V-DC-Transformatoren, die die Halogenlampen versorgen, könnten auch bei ausgeschaltetem Schalter weiter mit dem Stromnetz verbunden bleiben. Sie verbrauchen Strom im Leerlauf. Es gibt hier kein paranormales Mysterium, nur eine Installation, die den Strom an der falschen Stelle unterbricht.

Warum der Schalter den Verbrauch des Transformators nicht unterbricht

Die ursprüngliche Installation war für Halogenlampen ausgelegt. Jede Lampe hat ihren eigenen Transformator, und der Wandschalter unterbricht die Stromversorgung an irgendeiner Stelle des Stromkreises. Wenn die Unterbrechung nach dem Transformator erfolgt – also auf der 12V-Seite –, erhält das Gerät dauerhaft 220V. Es versorgt nur die Lampe nicht mehr, zieht aber selbst weiterhin Strom aus dem Netz.

Die Prüfung ist einfach: einen Schalter ausbauen und bei ausgeschaltetem Licht die Spannung zwischen den Klemmen messen. Zeigt er 220V, ist die Installation in Ordnung und das Mysterium bleibt. Zeigt er 12V, arbeitet der Schalter auf der Niederspannungsseite und der Transformator wird nie getrennt. Die vollständige Berechnung mit den Messungen und der Aufschlüsselung für jede einzelne Lampe ergibt eine überraschende Differenz.

Auch das Messgerät hat seinen Anteil daran

Das Gerät, das die Anomalie entdeckt hat, ist kein präzises Wattmeter. Es misst nur Strom, geht von festen 230V aus und kann den tatsächlichen Leistungsfaktor nicht berechnen, weil ihm eine Spannungsreferenz fehlt. Mit einem Messbereichsendwert von 90A und einem angegebenen Fehler von 10 % sind seine Messwerte in Stromkreisen mit induktiven Lasten – wie Transformatoren – wenig verlässlich.

Manche sind der Ansicht, dass der Phantomverbrauch real ist und dass Transformatoren im Leerlauf jeweils zwischen 10 und 20 W verbraten. Andere vermuten, dass das Messgerät die Oberschwingungen falsch interpretiert, die von mit Wechselstrom betriebenen LEDs erzeugt werden. Die einzige Möglichkeit, Gewissheit zu bekommen, ist ein echtes Wattmeter, das Spannung und Strom getrennt misst.

Was man tun kann, ohne die Installation anzufassen

Die endgültige Lösung besteht darin, die Transformatoren zu entfernen und die Lampen durch 220V-LED-Lampen mit GU10-Sockel zu ersetzen. Das kostet weniger als 8 Euro pro Lampe und beseitigt das Problem an der Wurzel. Der Nachteil: In einer Mietwohnung erfordert das Anfassen der Installation die Erlaubnis des Vermieters.

Eine mittlere Alternative ist der Austausch der Transformatoren gegen effizientere Modelle. Alte Modelle verbrauchen Strom im Leerlauf; moderne weniger. Das beseitigt die Kosten nicht, verringert sie aber. Und es bleibt immer die Möglichkeit, mit dem Phantomverbrauch zu leben: 33 Euro pro Jahr rechtfertigen keine Sanierung, aber schon eine Beschwerde beim Vermieter, wenn die Installation mangelhaft ist.

Die Sache bleibt genau hier hängen: Niemand hat genau gemessen, wie viel jeder Transformator im Leerlauf tatsächlich verbraucht, wie viele es insgesamt sind oder ob das Problem die ganze Wohnung betrifft oder nur das Badezimmer.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (36 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver