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Mercedes präsentiert 10-kg-Axialmotor mit 1.000 PS: neuer Elektro-Maßstab
Mercedes' 10-kg-Axialmotor mit 1.000 PS sitzt bereits im AMG GT. Ein Blick auf die YASA-Technik, ihre Versprechen und die realen Probleme bei Batterie und Preis.
Mercedes' Axialmotor: 10 Kilo, 1.000 PS – und schon im AMG GT verbaut
Ein 10-Kilo-Motor, der 1.000 PS liefert und bereits in einem Serien-AMG GT steckt? Ja, den gibt es. YASA, die britische Tochter, die Mercedes übernommen hat, hat einen Axialflussmotor vorgestellt, der so viel wiegt wie ein Handgepäckkoffer und eine Leistung liefert, die man bis vor Kurzem nur aus Verbrenner-Supersportwagen oder aus den Träumen von Ingenieuren kannte. Doch wie immer kommen die unbequemen Fragen schnell: Was ist mit den Batterien, dem Preis und der Haltbarkeit?
Was ein Axialflussmotor ist und warum er anders ist
Anders als konventionelle Radialmotoren – die meisten Elektroautos haben sie, ebenso moderne Waschmaschinen – ordnen Axialmotoren Magnete und Spulen in einer Ebene senkrecht zur Welle an, wie eine Scheibe. Dadurch lässt sich das Magnetfeld dank der Halbach-Anordnung nahezu verlustfrei im Rotor konzentrieren. Das Ergebnis: ein brutales Leistungsgewicht. Laut den veröffentlichten Daten wiegt der Motor nur 10 kg und kann 1.000 PS erzeugen, mit einem geschätzten Wirkungsgrad von 85 bis 90 Prozent. Der neue Mercedes-AMG GT verbaut bereits drei dieser Motoren mit zusammen 800 PS und beschleunigt in rund zwei Sekunden von 0 auf 100. Zahlen, die auf dem Papier wie aus einem Simulator entsprungen wirken.
YASA: ein Oxford-Start-up, das sich Mercedes einverleibte
Die Technik kam nicht aus dem Nichts. YASA wurde von einem Doktor der University of Oxford gegründet und entwickelte jahrelang diese Motoren für Hochleistungsanwendungen. Mercedes kaufte das Unternehmen 2021 und vermarktet es nun, fünf Jahre später. Währenddessen widmen sich in Spanien MINT-Doktoren ihren Bemühungen, subventionierte Scheinfirmen in regionalen Technologieparks aufzubauen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Probleme, die niemand löst: Batterien, Preis und Schlaglöcher
Jetzt wird es interessant. Der Motor ist ein Wunderwerk, aber der Strom muss irgendwoher kommen. Die Batterien bleiben der Flaschenhals: begrenzte Reichweite, hohes Gewicht, Degradation und eine Ladeinfrastruktur, die im Schneckentempo vorankommt. Hinzu kommt, dass der Preis des Gesamtpakets anfangs prohibitiv sein wird; diese Konfigurationen sollen als Super-Luxusoption in die Showrooms kommen, vielleicht jenseits von 200.000 Euro. Und dann ist da noch die Zuverlässigkeit: Hält ein so leichter und starker Motor den Alltag auf löchrigen Straßen aus? Manche vermuten, dass die Haltbarkeit das erste Opfer sein wird.
Revolution oder Spielzeug für Reiche?
Technisch gesehen ist es ein großer Sprung nach vorn. Doch die Skepsis macht sich in der Branche breit: Die Chinesen werden die Technik in wenigen Jahren kopieren, Natriumbatterien versprechen anständige Reichweiten ohne Seltene Erden, und währenddessen füllt die Debatte darüber, ob Erdöl sich regeneriert oder nicht, weiterhin hunderte Forenbeiträge. Das Beste daran: Mit dieser Leistung erreichen Sie in Spanien nur die nächste Ampel schneller. Oder den nächsten Tempobremser.
Die verfügbaren Daten zeigen zumindest, dass die Konkurrenz nicht schläft. Dass ein Motor 10 kg wiegt und 1.000 PS liefert, ist eine Meisterleistung. Wenn die Batterien nur im gleichen Tempo abnehmen würden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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