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Meloni und Trump: Die Achse, die Europa belastet
Italien nimmt jährlich 500.000 Migranten auf, doch Meloni verschärft nach ihrem Treffen mit Trump ihren Kurs. Droht ein Europa der zwei Geschwindigkeiten?
Meloni und Trump: Der Wandel, der Europa ratlos macht
Was hat die italienische Ministerpräsidentin nach ihrem Treffen mit dem ehemaligen US-Präsidenten gesagt? Ihre Antwort, veröffentlicht in den sozialen Medien, hat die Debatte über den Kurs der Migrationspolitik und der Bündnisse in der EU neu entfacht. Während Meloni ihr konservatives Profil schärft, verstärkt sich der Kontrast zu Nordeuropa.
Das Treffen, das die Karten neu mischt
Das jüngste Treffen zwischen Giorgia Meloni und Donald Trump hat eine Welle von Analysen ausgelöst, die über eine bloße diplomatische Geste hinausgeht. Laut Quellen aus dem Umfeld der italienischen Regierung soll die Führerin der Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) ihre Unzufriedenheit über Trumps Umgang mit den Verbündeten zum Ausdruck gebracht und diesen als «härter als gegenüber Feinden» bezeichnet haben. Eine Äußerung, die im Kontext des Ukraine-Krieges und der Spannungen mit der NATO nicht unbeachtet blieb. Trump selbst hatte zuvor bereits Papst Franziskus wegen dessen Kritik am Konflikt attackiert, was Öl ins Feuer goss.
Doch der eigentliche Kern der Sache liegt in der Migrationspolitik. Italien führt zusammen mit Spanien die Liste der europäischen Länder mit der höchsten Zuwanderung an: eine halbe Million Einreisen pro Jahr, laut Angaben des Threads. Die Nettobilanz wird jedoch durch einen natürlichen Bevölkerungsrückgang von 300.000 Personen und eine erhebliche Emigration gemildert. Das heißt, der Zustrom ist massiv, aber die italienische Demografie nimmt ihn teilweise auf. Hier setzt Melonis Kurswechsel an: die Abschiebe- und Internierungszentren für Migranten —von manchen als Vorboten strengerer Maßnahmen gesehen— und ein angeblicher Streit mit einer nordeuropäischen Staatschefin über die Lastenverteilung.
Das Dilemma Südeuropas
Klar ist: Die Achse Rom-Washington ist nicht nur ein Wahlkampffoto. Meloni, die von manchen als «sehr vatikannah» beschrieben wird, versucht, ihre ultrakonservative Agenda mit der Notwendigkeit in Einklang zu bringen, den Zustrom europäischer Gelder aufrechtzuerhalten. Unterdessen drängen die deutsche Kanzlerin und die nordeuropäischen Länder auf eine offenere Linie. Die offene Frage ist, ob Italien zum Labor für ein neues Modell der Migrationsbegrenzung wird oder ob, wie die Skeptiker warnen, am Ende doch nur eine weitere Schlagzeile bleibt.
Vorläufig sprechen die Zahlen für sich: Das Land der «gefährlichen Rechtsensrecht» nimmt mehr Migranten auf als jedes andere, doch ihr Kurs wird nicht milder. Etwas ist faul im europäischen Konsens —und es ist nicht der Parmesankäse.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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