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Erste Schritte zur Gründung der baskischen Partei Aliantza
Joseba Iturria bestätigt seine Beteiligung an einer neuen linksgerichteten abertzale-Partei, die die Masseneinwanderung kritisiert und ab 2027 antreten will.
Eine Gruppe von Initiatoren der abertzale-Linken arbeitet an einer neuen Partei, die die Masseneinwanderung kritisiert und ab 2027 um den Raum von EH Bildu konkurrieren will. Der Veteranenjournalist Joseba Iturria hat bestätigt, dass er an der Initiative mitwirkt.
In der abertzale-Linken gibt es eine Bewegung, die schon länger im Gange ist und nun an die Öffentlichkeit getreten ist. Eine Gruppe von Initiatoren arbeitet an der Gründung einer neuen Partei, die sich als links definiert und die Kritik an der Masseneinwanderung in den Mittelpunkt ihres Diskurses stellt. Die Formation will ab **2027** zu Wahlen antreten, hat ihren offiziellen Namen aber noch nicht verkündet und ihre Unterstützer noch nicht vollständig vorgestellt.
Bestätigt wurde die Initiative von einer der bekannten Persönlichkeiten des Projekts: **Joseba Iturria**, langjähriger Journalist bei **Egin** und **Gara**, zwei Medien, die der abertzale-Linken nahestehen. Iturria arbeitete von **1988** bis **1998** bei Egin und von **1999** bis **2024** bei Gara. Er selbst hat erklärt, man habe ihn gebeten, sich an der Gründung der neuen Partei zu beteiligen, und er habe das Angebot angenommen. Sein Einstieg ist vorerst das sichtbarste Gesicht eines Projekts, das seine vollständige Roadmap noch nicht offengelegt hat.
## Eine Partei, die um den Raum von EH Bildu kämpfen will
Das neue Projekt richtet den Blick auf die Wählerschaft, die derzeit **EH Bildu** wählt und die sich, so die Initiatoren, mit der Unterstützung der Partei für die Regierung von **Pedro Sánchez** unwohl fühlt, insbesondere in Migrationsfragen. Die künftige Organisation will denen eine Alternative bieten, die der Meinung sind, dass linke Parteien aufgehört haben, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Der Hauptunterschied zu diesen Parteien ist die offene Kritik an der Masseneinwanderung, ein Thema, das ihre Initiatoren direkt mit den wirtschaftlichen und sozialen Problemen des Baskenlandes verknüpfen.
Iturria vertritt die Auffassung, dass die massive Zuwanderung ohne einen gleichwertigen Ausbau von Wohnraum und öffentlichen Diensten die Schwierigkeiten beim Zugang zu einer Wohnung verschärft, die Arbeitsbedingungen verschlechtert und niedrige Löhne begünstigt. Er bringt das aktuelle Migrationsmodell auch mit Situationen von Marginalisierung und Kriminalität in Verbindung. In seinen Veröffentlichungen hat er ausdrücklich sens Übergriffe erwähnt, die sich in **Vitoria** und **Mondragón** ereignet haben, sowie das, was er als eine Welle von Straftaten in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland beschreibt. Dies sind Aussagen des Journalisten selbst und Teil seines Diskurses, keine Daten, die das Projekt mit offiziellen Zahlen belegt hätte.
Der Journalist betont, dass sich die künftige Formation nicht gegen ausländische Menschen oder deren Rechte positioniert. Ihr Diskurs will zwischen migrantischen Arbeitnehmern und einem Wirtschaftsmodell unterscheiden, das sie als schädlich für die gesamte Arbeiterklasse betrachtet. „Wir sind gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung, die künstlich Gewinne erzielen will, aber nicht gegen migrantische Arbeitnehmer und die Menschenrechte aller", hat er erklärt. Er hat auch die Unterstützung des Projekts für das Asylrecht und für Flüchtlinge, die vor Kriegen fliehen, zum Ausdruck gebracht.
## Der Vergleich mit Aliança Catalana
Das Auftauchen dieser Initiative lädt zu einem unvermeidlichen Vergleich mit **Aliança Catalana** ein, der Unabhängigkeitspartei von **Sílvia Orriols**, die die Ablehnung der Einwanderung zu einem der wichtigsten Elemente ihres politischen Diskurses in Katalonien gemacht hat. Die Partei von Orriols verbindet einen ausgeprägt katalanischen Unabhängigkeitskurs mit einer restriktiven Haltung in Migrationsfragen und einem besonders sarracinkritischen Diskurs. Ihr Aufstieg hat innerhalb des katalanischen Nationalismus einen neuen politischen Raum eröffnet, abseits der traditionellen Unabhängigkeitsorganisationen.
Das von Iturria angekündigte Projekt weist einige Ähnlichkeiten in der Infragestellung der Migrationspolitik auf, die von den wichtigsten nationalistischen Parteien vertreten wird. In beiden Fällen erscheint die Einwanderung als zentrales Thema, um sich von anderen politischen Kräften im eigenen Umfeld abzugrenzen. Der Unterschied im Ausgangspunkt ist beträchtlich: Aliança Catalana definiert sich über die Unabhängigkeit, während sich dieses Projekt als links versteht und den Schwerpunkt auf Arbeitsbedingungen und Zugang zu Wohnraum legt.
## Rente mit 65 und NATO-Austritt
Die künftige Formation will sich in Arbeits- und Wirtschaftsfragen klar links positionieren. Ihr Programm, das laut Iturria bereits ausgearbeitet ist, enthält Maßnahmen zur Verbesserung der Bedingungen der Arbeitnehmer, insbesondere der Jungen und der Geringverdiener. Eine ihrer wichtigsten Prioritäten wird sein, baskischen Arbeitnehmern den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu sichern. Der Journalist erklärt, man habe konkrete Vorschläge dafür, hat diese aber noch nicht im Detail vorgestellt.
Ein weiteres angekündigtes Vorhaben ist die Rückkehr zum Renteneintrittsalter von **65 Jahren**. Außerdem schlägt sie vor, die öffentlichen Dienste mit Beteiligung ihrer Beschäftigten zu verbessern und die Sozialpolitik zu stärken. In der Außenpolitik wird sich die Organisation für den Austritt Spaniens aus der **NATO** und für das Ende der Unterstützung des Ukraine-Kriegs einsetzen. Das sind zwei Positionen, mit denen sie sich von den Entscheidungen der Regierung von Pedro Sánchez abgrenzen will.
Iturria ist der Ansicht, dass die Parteien, die die sozialistische Regierung unterstützt haben, zur sozialen Unzufriedenheit beigetragen haben. Diese Situation erkläre seiner Meinung nach einen Teil des Wachstums der extremen Rechten und die Schwächung der staatlichen linken Organisationen. „Angesichts dessen wäre es einfach gewesen, Nein zu sagen und in meiner Komfortzone zu bleiben, aber ich habe Ja gesagt, denn wenn wir nicht von links antworten, tut es die extreme Rechte", hat er erklärt. Die Organisation hat ihren offiziellen Namen noch nicht verkündet und ihre Verantwortlichen noch nicht öffentlich vorgestellt. Iturria hat angekündigt, dass diese Details und ihre Roadmap in Kürze bekannt gegeben werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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