Manuel de Prada attackiert Bad Bunny und die Massenkultur

Manuel de Prada nennt Bad Bunny ein "Hominiden" und seine Fans "entfremdete Horden". Die Debatte über Massenkultur, kulturelle Involution und kulturelle Kolonisierung flammt in Spanien erneut auf.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Manuel de Prada gegen Bad Bunny: Massenkultur oder Involution?

Der Schriftsteller Juan Manuel de Prada hat mit einem Artikel im Magazine erneut eine Kontroverse entfacht, in der er den Sänger Bad Bunny als "Hominiden" und dessen Fans als "entfremdete Horden" bezeichnet. Der massive Erfolg des Reggaeton-Stars sei Beweis für die kulturelle Involution in Spanien.

Der Text mit dem Titel "Bad-bunnizados" ("Bad-bunnifiziert") behauptet, kommerzielle Musik vereinheitliche und tilge die Identität. Einige Leser geben ihm im Hinblick auf die Diagnose der US-amerikanischen Kulturkolonisierung recht, werfen ihm jedoch einen Elitismus vor, der die Unterschichten verachtet. Adornos Schatten und seine Kritik an der Kulturindustrie schweben über der Debatte.

Die Reaktionen spiegeln die Kluft zwischen denen wider, die im Bad-Bunny-Phänomen nur eine Erscheinung des globalen Marktes sehen, und denen, die wie Prada die kollektive Begeisterung als Symptom intellektueller Degradierung deuten. Unbestritten ist, dass es dem Sänger gelungen ist, was wenigen gelingt: Millionen zu mobilisieren und nebenbei die Debatte über hohe und niedrige Kultur in Spanien wiederzubeleben.

Während Prada aus seinem Elfenbeinturm schreibt, füllen die Konzerte die Stadien. Die Involution, so sagt er, ist keine Hypothese mehr.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).

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