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Luxemburg führt Lebensqualitäts-Ranking 2025 an, Madrid auf Platz 16
Luxemburg, Kopenhagen und Amsterdam führen das Lebensqualitäts-Ranking 2025 der Deutschen Bank an. Madrid auf Platz 16, Barcelona auf 43. Zürich und Genf verpassen das Podium.
Das Ranking 2025, das Zürich und Genf entthront: Luxemburg vorn
Zürich und Genf stehen nicht mehr auf dem Podium. Der Bericht „Mapping the world's prices 2025“ des Research-Instituts der Deutschen Bank hat Luxemburg, Kopenhagen und Amsterdam zu den drei Städten mit der besten Lebensqualität der Welt gekürt. Das ist kein Kleinkram: Die beiden Schweizer Städte, die in der Ausgabe von 2019 die Spitzenplätze dominierten, wurden komplett verdrängt. Wien und Helsinki komplettieren die „Top 5“. Die Frage liegt auf der Hand: Was hat sich in sechs Jahren verändert, dass das Schweizer Paradigma seine Vorherrschaft verliert?
Die Überraschung in den Top 5: der schweizerische Abstieg
Die Studie, die 69 Städte weltweit analysiert, beschränkt sich nicht auf ein subjektives Ranking. Sie verknüpft Preise für Produkte und Dienstleistungen mit objektiven Parametern: Kaufkraft, Sicherheit und Gesundheitsversorgung. Der Absturz von Zürich und Genf ist kein Zufall. Manche halten es für so, dass die ohnehin astronomischen Lebenshaltungskosten in der Schweiz deren Punktzahl in puncto reale Kaufkraft letztlich gedrückt haben. Der Aufstieg der nord- und mitteleuropäischen Städte mit einem gesünderen Gleichgewicht zwischen Löhnen und Kosten deutet genau in diese Richtung.
Madrid und Barcelona: die spanische Kluft
Spanien bietet einen bemerkenswerten internen Kontrast. Madrid belegt Platz 16, streift die „Top 15“ und festigt sich als die große Hauptstadt Südeuropas. Barcelona hingegen fällt auf Platz 43 zurück. Der Unterschied von 27 Plätzen zwischen beiden spiegelt sehr unterschiedliche urbane Dynamiken wider: Wohnungskosten, touristische Überlastung und Druck auf die öffentlichen Dienste. Während die Hauptstadt eine relative Balance hält, scheint die „Ciudad Condal“ (Barcelonas Beiname) die Rechnung für ihren eigenen Erfolg präsentiert zu bekommen.
Das Fiasko der großen Metropolen
Auch das untere Ende des Rankings liefert Schlagzeilen. New York, London oder Kuala Lumpur erscheinen als die Städte mit der schlechtesten Lebensqualität. Der Fall der beiden ersten ist besonders auffällig: Sie sind globale Finanzzentren, doch ihre exorbitanten Lebenshaltungskosten und sozialen Spannungen drücken jeden Wohlfühlindikator nach unten. Geld kauft nicht immer Lebensqualität. In diesen Städten kauft das Geld tatsächlich immer weniger.
Das Deutsche-Bank-Ranking ist kein Urteil, aber ein unbequemer Spiegel. Wenn Luxemburg sich rühmen kann, die beste Stadt zum Leben zu sein, was sagt das dann über das Modell der großen Metropolen aus? Die Antwort fällt vielleicht nicht so schmeichelhaft aus, wie es sich die Bürgermeister der halben Welt wünschen würden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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